13.09.2018 - 17:15 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Nächstes Derby am Wasserwerk

Nach dem verspielten Sieg beim TSV Kareth hat die SpVgg SV Weiden einiges gutzumachen. Der Gast aus Ettmannsdorf möchte am Freitagabend seine gute Form unter Beweis stellen.

von Sebastian SchellProfil

Weiden.(ssl) Zehn Spieltage sind in der Landesliga Mitte mittlerweile absolviert, weswegen die Tabelle langsam an Aussagekraft gewinnt. Während an der Tabellenspitze der SV Donaustauf (28 von 30 möglichen Punkten) einsam seine Kreise zieht, folgt dahinter ein breitgefächertes Mittelfeld. Zwischen dem Tabellenzweiten 1. FC Passau (20) und dem Tabellenfünfzehnten ASV Burglengenfeld (11) liegen nur neun Punkte und zwölf Teams. Mittendrin sind auch die SpVgg SV Weiden (18) und der SC Ettmannsdorf (15), die am Freitagabend, 14. September, um 19 Uhr im Weidener Sparda-Bank-Stadion aufeinandertreffen. Nach dem Spiel gegen die SpVgg Pfreimd (6:0) vor zwei Wochen ist es das nächste Derby für die Scheler-Elf.

"Wir wollen zu Hause nachlegen und einen Dreier einfahren. Obwohl wir schon einige Punkte hergeschenkt haben, sind wir auf Tuchfühlung zur Spitze. Gerade das Spiel bei Kareth-Lappersdorf (3:3) fällt in diese Kategorie der unnötigen Punktverluste und fühlte sich wie eine Niederlage an," analysiert Trainer Andreas Scheler den Saisonverlauf seiner Mannschaft. Dabei spiegelt die Partie beim TSV Kareth-Lappersdorf die bisherige Spielzeit der SpVgg SV sinnbildlich wider. Eine über weite Strecken gute Leistung mit einer 2:0- und 3:1-Führung wurde in der Schlussphase hergegeben. "Wir müssen uns da einfach cleverer verhalten. Wir haben die Gegentore analysiert, das ging teilweise zu einfach. Es ist einfach schade, dass wir uns für den Aufwand und gute 60 Minuten nicht mit einem Sieg belohnten. Die spielerische Komponente war absolut in Ordnung, aber in der Defensive müssen wir kompromissloser agieren. Wir sind da für unsere eigenen Fehler bestraft worden", sagte Scheler. In der Ettmannsdorfer Mannschaft von Trainer Mario Albert stehen mit Andreas Müller, Maximilian Schreyer und Tobias Wiesner drei Akteure, die bereits das schwarzblaue Trikot der SpVgg SV getragen haben. Gerade Letztgenannten gilt es für Fabian Helleder und Co. in den Griff zu bekommen, denn Wiesner konnte heuer bereits sechs Torerfolge feiern.

Die personellen Voraussetzungen bei der SpVgg SV sind unverändert schwierig. Bastian Strehl und Matthias Heinl fehlen weiterhin verletzt. Dazu gesellt sich Neuzugang Ali Yetkin wegen Knieproblemen und wohl auch Dennis Paulus, der grippegeschwächt ist. Dominik Huber rückt nach verbüßter Rotsperre wieder in das Aufgebot, genauso wie Benjamin Werner nach überstandener Grippe.

Bei den Gästen läuft es derzeit richtig gut. Seit fünf Spielen ist die Mannschaft von Mario Albert unbesiegt. Sie hat sich in dieser Zeit kontinuierlich gesteigert und gute Leistungen gezeigt. Zu erwähnen ist hier natürlich der 3:1-Sieg zuletzt gegen den FC Passau, immerhin Tabellenzweiter hinter Donaustauf. Der niederbayerische Aufsteiger fand zu keiner Zeit ins Spiel, die gefährlichen Offensivkräfte des FC Passau konnten sich nicht richtig in Szene setzen. Durch das schnelle Umschaltspiel des SCE wurde der Gegner vor große Probleme gestellt. "So stelle ich mir unser Spiel vor. Sicher von hinten heraus, dann schnell und gradlinig nach vorne", freute sich Mario Albert hinterher.

Doch das alles nur eine Momentaufnahme sein kann, ist auch dem SCE-Coach klar. "Wenn wir nachlassen und der Schlendrian einzieht, geht es schnell wieder abwärts", sagt Mario Albert. Aktuell jedoch hat er keinen Grund zur Sorge. Die Spieler geben sowohl im wöchentlichen Trainingsbetrieb als auch in den Spielen ihr Bestes.

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