Neujahrsauftakt: Weidener Wasserballer dürfen nicht mehr patzen

Weiden in der Oberpfalz
13.01.2023 - 15:52 Uhr

Es ist das Traditionsderby im bayerischen Wasserball: SV Würzburg gegen SV Weiden. Der Trainer der Oberpfälzer, Thomas Aigner, fährt durchaus optimistisch nach Unterfranken. Das hat einen Grund.

Denis Underberg und die Weidener wollen in Würzburg punkten.

Der Jahresabschluss ging für die Weidener Wasserballer alles andere als erhofft aus. Nach drei Auswärtsniederlagen in Folge gab es im Dezember eine Serie mit vier Heimspielen. Die ersten zwei Begegnungen gegen Köln und gegen Cannstatt gewannen die Weidener noch, ehe das letzte Spielwochenende des Jahres zu einer Enttäuschung wurde. Zuerst unterlagen sie nicht ganz überraschend den starken Krefeldern und einen Tag später, nach einer enttäuschenden Vorstellung, patzten sie krachend gegen Düsseldorf. Damit stecken die Oberpfälzer im Abstiegskampf und dürfen sich ab sofort kaum noch einen Patzer leisten, wenn sie nicht noch weiter abrutschen wollen. Gegen direkte Konkurrenten sowohl zuhause, als auch auswärts zu gewinnen, so muss jetzt die Devise heißen und die erste Aufgabe wartet schon am Samstag. Der SV Weiden gastiert im Wolfgang-Adami-Bad zum Traditionsderby beim SV Würzburg 05. Das Spiel wird um 16.30 Uhr angepfiffen.

Die Würzburger um den bekannten Trainer Raul de la Pena scheuten im spätsommerlichem Transferfenster keine Kosten und Mühen, um sich für die neue Saison personell zu verstärken. Ein US-Amerikaner, ein Australier, zwei Ungarn und zwei deutsche Spieler wurden noch vor dem Saisonstart verpflichtet und sollten für Stabilität des Teams sorgen. Das gelang bisher schon teilweise, auch wenn sicherlich nicht ganz nach Geschmack der Verantwortlichen, wenn man die fünf Saisonniederlagen betrachtet. Rein personell sind die Weidener jedenfalls, mit ihrer unveränderten Mannschaft nicht so breit aufgestellt wie ihr kommender Gegner, sie wollen sich aber damit wenig beschäftigen: "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und uns auf unsere Stärken besinnen, alles andere ist zunächst auszublenden und nur so kann es funktionieren, um wieder in die Spur zu finden. Die Mannschaft hat das Potenzial und auch genügend Qualität, um sich aus dem Tabellenkeller herauszuspielen, daran glaube ich ganz fest", sagt Teamleiter Irek Luczak. "Ich vertraue der Mannschaft und damit glaube ich auch, dass wir in Würzburg punkten können. Dennoch muss uns im Spiel deutlich mehr gelingen, als zuletzt."

Trainer Thomas Aigner kann vor dem Derby immer noch nicht aus dem Vollen schöpfen. Jakob Ströll und Routinier Andreas Jahn sind nach ihren Verletzungen immer noch nicht einsatzfähig. Mit dem Rest der Mannschaft ist der Coach aber ganz zufrieden: "Alle, bis auf die zwei Verletzten, sind gesund aus der Weihnachtspause zurück und machen einen guten Eindruck. Wir haben unsere Trainingseinheiten gut absolviert und hoffen am Samstag einen guten Start in das neue Jahr abliefern zu können."

Die Mannschaftsaufstellung

Tor: Matthias Kreiner/Christopher Klein; Feld: Nikolaj Neumann, Dennis Underberg, Louis Brunner, Thomas Kick, Dennis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Maximilian Strauch/Dimitrii Leichter, Sean Ryder, Stepan Rezek

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