18.02.2019 - 00:14 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Nichts zu holen für Blue Devils

Ohne zwei wichtige Akteure ziehen die Weidener beim EV Landshut mit 2:6 den Kürzeren. Der Favorit sorgt früh für klare Verhältnisse. Förderlizenz-Goalie Niko Stark steht erstmals für 20 Minuten im Kasten.

Die Blue Devils verloren am Sonntag beim Tabellendritten EV Landshut mit 2:6. Hier fängt der Weidener Goalie Johannes Wiedemann die Scheibe, mit im Bild Verteidiger Barry Noe und der Landshuter Alexander Ehl (rechts).
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Für die Blue Devils gab es am Sonntag beim Tabellendritten EV Landshut nichts zu holen. Gegen den in den ersten 40 Minuten klar dominierenden Favoriten verlor die Truppe von Chefcoach Ken Latta mit 2:6 (0:2, 0:4, 2:0). "Landshut war in den ersten beiden Dritteln besser, das müssen wir anerkennen", gab Co-Trainer Florian Zellner zu. "Vor dem Schlussabschnitt haben wir gesagt, wir wollen uns nicht abschlachten lassen. Die Mannschaft hat Moral bewiesen und noch zwei Tore erzielt."

Habermann verletzt

Neben den Langzeitverletzten Daniel Willaschek, Lukas Zellner und Maximilian Deichstetter mussten die Weidener am Sonntag auch auf die wichtigen Stürmer Martin Heinisch und Marco Habermann verzichten. Heinisch hatte wie schon während der Woche Keeper Daniel Filimonow einen Magen-Darm-Virus erwischt. Habermann hatte am Freitag beim 9:3-Derbysieg gegen die Selber Wölfe eine Knieverletzung erlitten. Eine für Mittwoch geplante MRT-Untersuchung wird Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben.

Ken Latta war gezwungen, die ersten beiden Sturmreihen neu zu formieren. Für Heinisch rückte Paul Wolf an die Seite von Tomas Rubes und Philipp Siller, die Position von Habermann neben Herbert Geisberger und Matt Abercrombie übernahm Simon Hintermeier. Unverändert blieb nur die dritte Reihe (Michael Kirchberger, Marcel Waldowsky und Marco Pronath).

Die Landshuter machten mit vier Sturmreihen Druck und legten ein hohes Tempo vor. In den ersten 40 Minuten waren die Niederbayern läuferisch besser, aber auch bissiger. Die Schuss-Statistik von 17:6 im ersten und 19:5 im zweiten Drittel spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Maximilian Forster (2. Minute), Maximilian Hofbauer (20./Überzahl und 34.), Luca Trinkberger (25.), Julien Pelletier (26.) und Peter Abstreiter (38.) schossen die Truppe von Trainer Axel Kammerer mit 6:0 in Front. Mehr als die Vorentscheidung war Anfang des zweiten Abschnitts der Doppelschlag zum 3:0 und 4:0 innerhalb von 75 Sekunden.

Im Schlussdrittel blieb Goalie Johannes Wiedemann auf der Bank und Förderlizenz-Keeper Niko Stark kam zu seinem ersten Einsatz für die Blue Devils. "An Wiedemann lag es nicht", sagte Florian Zellner. "Wir wollten Niko eine Chance geben." Landshut schaltete im Gefühl des klaren Vorsprungs einen Gang zurück. Die Gäste kamen besser ins Spiel und durch Marco Pronath (49./ Überzahl) sowie Paul Wolf (54./Unterzahl) zu zwei Toren.

Freitag gegen Regensburg

Sechs Spiele vor Ende der Meisterrunde sind die Blue Devils mit 56 Punkten Tabellensiebter, 9 Zähler hinter den Selber Wölfen (6./65) und 11 vor dem EV Lindau (8./45). Am Freitag um 20 Uhr steigt in der Hans-Schröpf-Arena das Oberpfalzderby gegen den Zweiten EV Regensburg, am Sonntag (17 Uhr) treten die Weidener bei den auf Rang vier liegenden Starbulls Rosenheim an.

EV Landshut - Blue Devils Weiden 6:2 (2:0, 4:0, 0:2)

EV Landshut: Berger (ab 51. Maurer) – Ostwald, Zitterbart, Alt, Kronthaler, Ettwein, Zimmermann – Ehl, L. Abstreiter, P. Abstreiter, Pelletier, Fischhaber, Sedlar, Forster, Plihal, Hofbauer, Schinko, Trinkberger, Baßler

Blue Devils Weiden: Wiedemann (ab 41. Stark) – Schusser, Bäumler, Noe, Herbst, Schreyer, Voigt, Lehner – Siller, Rubes, Wolf, Geisberger, Abercrombie, Hintermeier, Waldowsky, Kirchberger, Pronath

Tore: 1:0 (2.) Forster (Hofbauer, Zitterbart), 2:0 (20.) Hofbauer (P. Abstreiter, Pelletier), 3:0 (25.) Trinkberger (Plihal, Pelletier), 4:0 (26.) Pelletier (Plihal, P. Abstreiter), 5:0 (34.) Hofbauer (Forster, Kronthaler), 6:0 (38.) P. Abstreiter (Forster, Hofbauer), 6:1 (49.) Pronath (Waldowsky, Schusser), 6:2 (54.) Wolf (Schusser, Abercrombie)

Schiedsrichter: Kannengießer – Zuschauer: 1787 – Strafminuten: EVL 4, Weiden 12

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