30.01.2019 - 19:48 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Peiting und Selb noch ungeschlagen

In der Eishockey-Oberliga-Süd ist ein Drittel der Meisterrunde absolviert. Der EC Peiting und die Selber Wölfe sind die "Mannschaften der Stunde". Die Blue Devils stehen auf Platz sieben, geben aber den Kampf um Rang fünf noch nicht auf.

Zum fünften Mal in dieser Saison steigt am Freitag in Selb das ewig junge Derby zwischen den Blue Devils Weiden und den Selber Wölfen. Die ersten drei Duelle gewannen die Weidener, das vierte am Dreikönigstag (Szene) die Oberfranken. Hier zieht Lanny Gare (rechts) an Devils-Verteidiger Adam Schusser vorbei und bezwingt Goalie Johannes Wiedemann in der Verlängerung zum 3:2.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

Im Zweikampf an der Spitze gaben sich der EV Regensburg (1./84 Punkte) und der EC Peiting (2./83/ein Spiel weniger) zuletzt eine kleine Blöße. Beide verloren durch "Overtime"-Siege in Lindau beziehungsweise gegen Memmingen jeweils einen Zähler. Dennoch ist der Vorsprung auf die Verfolger EV Landshut (3./74) und Starbulls Rosenheim (4./68) größer geworden, weil der EVL nur drei und die Starbulls sogar nur einen Zähler holten. Von den "Top 4" hat Rosenheim mit zwei Siegen in sechs Spielen die schlechteste Meisterrunden-Bilanz.

Die beste Bilanz weisen die Peitinger und die Selber Wölfe (6./57/ein Spiel weniger) auf, die ihre am 11. Januar wegen der Schneemassen in Oberbayern ausgefallene Partie am 12. Februar nachholen. Beide sind in der Meisterrunde noch ungeschlagen und rechnet man die letzte Hauptrunden-Begegnung dazu, haben sie sechs Mal in Folge gewonnen und dabei 16 von 18 möglichen Punkten eingefahren. Die Oberfranken sind durch die Erfolgsserie bis auf einen Zähler an den ECDC Memmingen (5./58) herangerückt.

Devils: Derby in Selb

In das Rennen um Platz fünf würden auch die seit Wochen personell dezimierten Blue Devils (7./50) gerne noch eingreifen. Das "Overtime"-3:2 gegen Rosenheim gibt Hoffnung, aber diese bleibt nur am Leben, wenn mehr gepunktet wird als in den bisherigen Meisterrunden-Spielen - nur fünf Zähler in sechs Spielen. Am Wochenende warten jedoch hohe Hürden: Zunächst geht es zu den aufstrebenden Selber Wölfen, danach kommt der EV Landshut in die Hans-Schröpf-Arena.

Spannung pur herrscht plötzlich wieder im Kampf um den letzten Play-off-Platz. Der EV Lindau (9./39) ist bis auf einen Zähler an den schwächelnden Höchstadter EC (8./40) herangerückt. Am Sonntag treffen beide Teams am Bodensee zu einer vorentscheidenden Partie aufeinander. Bei den Alligators steht dann ein neuer Mann an der Bande, nachdem Trainer Martin Ekrt gefeuert wurde.

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.