Weiden.(gb) Mit einem öffentlichen Training begann bei den Blue Devils am Montagabend die Vorbereitung auf die Saison 2018/19 in der Oberliga Süd. Unter der Regie von Chefcoach Ken Latta und Co-Trainer Florian Zellner gab es vor etwa 150 Eishockey-Interessierten einen relativ lockeren Aufgalopp.
"Wir müssen ganz vorsichtig beginnen, denn die meisten stehen erstmals auf dem Eis", sagte Latta. Als Kanadier verstehe er das zwar nicht, denn in seinem Heimatland sei ganzjährig Training möglich. "In Deutschland gibt es zu wenig Eisstadien, in denen auch im Sommer trainiert werden kann." Ganz bei Null sind seine Spieler in Sachen Fitness aber nicht, die einheimischen Akteure absolvierten auf freiwilliger Basis Sommertraining im Fitnessstudio oder auf dem Sportplatz.
Wie ein Trainingslager
Die Intensität der Übungseinheiten wird sich in den nächsten Tagen und Wochen aber steigern. "In der ersten Woche sind wir zwei Mal täglich auf dem Eis, zudem arbeitet noch Athletiktrainer Christian Wolf mit der Mannschaft", erklärte Latta. Und sein "Co" Zellner meinte: "Die erste Woche ist wie ein Trainingslager, da sind wir täglich fast acht Stunden zusammen." Ab nächster Woche geht es dann in den normalen Rhythmus mit einer Einheit pro Tag über.
Den Abschluss der ersten Woche bildet am Sonntag, 26. August, um 16 Uhr das Match gegen den DEL2-Club ETC Crimmitschau. Es ist das erste von insgesamt neun Vorbereitungsspielen bis zum Saisonstart in der Oberliga Süd am Freitag, 28. September, mit dem Heimspiel gegen Aufsteiger Höchstadter EC.
Mit dem Kader ist Latta zufrieden. Zu den bewährten Kräften sind vier Neuzugänge - Keeper Daniel Filimonow, Verteidiger Maximilian Deich-stetter sowie die Stürmer Christian Ouellet und Marco Habermann - gestoßen. "Es ist positiv, dass wir den finanziellen Rahmen gehalten haben. Die Positionen sind gut besetzt. Jetzt müssen die Neuen schnell den Anschluss finden." Der wichtigste Faktor für den Kanadier ist jedoch: "Die Mannschaft muss ein Team sein."
Chance für Nachwuchs
Eine wichtige Rolle soll auch der eigene Nachwuchs spielen. In der Vorbereitung bekommen eine Reihe von Weidener Talenten die Chance, sich für die Oberliga-Mannschaft zu empfehlen. "Wir wollen unsere Junioren besser integrieren. Es liegt aber an ihnen selbst, sie müssen sich zeigen", stellt Zellner klar.













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