02.08.2019 - 13:11 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Richtiger Härtetest für SpVgg SV Weiden

Bleibt die SpVgg SV Weiden ungeschlagen an der Spitze der Landesliga Mitte? Auf die Scheler-Truppe wartet keine einfache Aufgabe beim ASV Burglengenfeld. Dort ging vor der aktuellen Spielzeit ein Ära zu Ende.

In dieser Szene scheiterte Weidens Stürmer Josef Rodler an Keeper Michael Herrmann (SpVgg Pfreimd). Dennoch setzten sich die Schwarz-Blauen klar mit 5:0 durch. So eindeutig dürfte es am Sonntag in Burglengenfeld nicht werden.
von Sebastian SchellProfil

Mit zehn Punkten aus vier Spielen ist die SpVgg SV Weiden hervorragend in die Landesliga gestartet. Die Belohnung dafür ist der Spitzenplatz der Liga, den es am Wochenende zu verteidigen gilt. Am Sonntag, 4. August, um 17 Uhr beim ASV Burglengenfeld erwartet die SpVgg SV wohl heftige Gegenwehr. „ Es wird die bisher vielleicht schwierigste Aufgabe für uns, ein richtiger Härtetest. Wir müssen wieder unsere bisher gezeigten Tugenden wie Kampfkraft, gepaart mit den spielerischen Komponenten zeigen, um dort zu bestehen“, weiß Weidens Trainer Andreas Scheler um die Komplexität der dritten Auswärtspartie der Saison. Die bisherigen Pflichtaufgaben gegen Teams aus dem hinteren Bereich hat seine Elf zuletzt gemeistert und mit dem 5:0 gegen die SpVgg Pfreimd auch den ersten Heimsieg eingefahren. „Gerade im zweiten Durchgang war das gut von uns und Pfreimd war mit den fünf Treffern noch gut bedient. In engeren Spielen kann uns die bisherige Chancenverwertung aber wehtun, da müssen wir uns verbessern. Es ist aber wichtig, dass wir die Torchancen überhaupt erst herausspielen“, blickt Scheler zurück.

Eine solch knappe Begegnung ist beim ASV Burglengenfeld durchaus im Bereich des Möglichen. In der letzten Spielzeit lieferten sich beide Kontrahenten sowohl in Weiden (1:0 für die SpVgg SV) als auch beim 0:0 in Burglengenfeld Duelle auf des Messers Schneide. Mit Rainer Summerer, ehemaliger Trainer der SpVgg Vohenstrauß, steht ein Mann auf der Kommandobrücke, der auch im Kreis Weiden kein unbekannter ist. Er löste nach neun erfolgreichen Jahren Matthias Bösl als Chefcoach ab. Mit sieben Punkten aus vier Spielen steht der ASV derzeit auf Position sechs der Tabelle und liegt voll im Plan in Richtung Saisonziel Mittelfeldplatz. Erstmals seit 2010 wurde auch das Brüderpaar Epifani gesprengt. Während es Stürmer Benjamin zur DJK Gebenbach zog, hütet Zwillingsbruder Marco weiter das Tor der Gelb-Schwarzen. Im Kader der Wasserwerkelf gibt es noch Fragezeichen. Die angeschlagenen Dennis Paulus und Filip Trantina befinden sich wieder im Training. Deren Einsatz ist aber ebenso unsicher wieder das Mitwirken von Timo Nürnberger und Dominik Hradecky wegen muskulärer Probleme.

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