Nach dem Boykott der organisierten Fanszene der Starbulls Rosenheim beim Auswärtsspiel in Weiden am vergangenen Sonntag wegen der angehobenen Ticketpreise, hat nun auch die Fanszene der Eispiraten Crimmitschau Konsequenzen gezogen. Die „Heinekurve Crimmitschau“ kündigte am Sonntag in einer Stellungnahme in den sozialen Medien an, ihre Mannschaft am 10. Februar nicht organisiert zum Auswärtsspiel bei den Blue Devils Weiden zu begleiten.
Zur Begründung heißt es: „Mit diesem sprunghaften Ansteigen der Kartenpreise werden strukturelle Probleme reflexartig auf dem Rücken der Fans ausgetragen.“ Zuvor nimmt die Gruppierung ironisch Bezug auf ein früheres Zitat von Blue-Devils-Geschäftsführer Franz Vodermeier („Jetzt geht’s erst richtig los“) nach dem Einstieg der Birch Group. Durch die kurzfristige und deutliche Erhöhung der Ticketpreise lasse man in Weiden „den Worten Taten folgen“.
Aus diesen Gründen habe man sich entschlossen, das Auswärtsspiel nicht zu besuchen. Weiter heißt es: „Vor allem in der aktuellen Saisonphase mit einer enorm engen Tabelle und dünnem Kader fällt uns diese Entscheidung nicht leicht.“
Bereits in der vergangenen Saison waren die Crimmitschauer Fans dem zweiten Gastspiel in Weiden ferngeblieben. Als Gründe wurden damals Ticketprobleme und eine „maßlose Überforderung der Gastgeber“ beim ersten Aufeinandertreffen in der Hans-Schröpf-Arena genannt. Anders als beim Boykott der Rosenheimer ruft die Fanszene der Eispiraten auch andere Anhänger dazu auf, nicht nach Weiden zu reisen.



















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