04.02.2019 - 19:09 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Rote Laterne weiter in Weiden

Die Wasserballer des SV Weiden bleiben Schlusslicht in der Pro B der Deutschen Wasserball-Liga. Beim Auswärts-Doppelpack in Hannover und Köln setzt es zwei Niederlagen.

Robert Reichert (hier eine Szene aus dem Spiel gegen Ludwigsburg) war trotz der zwei Niederlagen des SV beim Doppelpack-Wochenende eine positive Überraschung.
von Autor PRGProfil

Nach den letzten zwei Spieltagen mit drei Punkten wuchs der Appetit in Weiden auf weitere Punkte in der Pro B der Deutschen Wasserball-Liga. Die Mannen um Trainer Thomas Aigner witterten sogar die Chance, die Rote Laterne in Köln lassen zu können. Daraus wurde jedoch nichts. Während die 4:10- Niederlage am Samstag in Hannover zu erwarten war, kam die nächste in Köln mit 5:10 enttäuschend hinzu. Am kommenden Wochenende müssten die Oberpfälzer zu Hause gegen Krefeld wieder punkten, sonst wird es immer schwerer, den direkten Klassenverbleib noch zu erreichen.

Ersatzgeschwächt schlugen sich die SV-Akteure anfangs noch relativ munter bei den White-Sharks in Hannover. Sie kamen immer wieder heran. Direkt nach dem Seitenwechsel auf 4:6, aber sie verpassten es, den Anschlusstreffer in Überzahl zu erzielen. Torwart Matthias Kreiner hielt zwar seine Mannschaft lange im Spiel, am Ende fehlten jedoch die Wechselmöglichkeiten, um das Spiel enger zu gestalten. "Wir waren nicht zwingend genug, um hier was mitnehmen zu können, die Punkte bleiben verdient in Hannover", erklärte Trainer Thomas Aigner kurz nach dem Samstagsspiel.

Am Sonntag in Köln waren die Hoffnungen schon viel größer, etwas Zählbares mitzunehmen. Es gab schließlich auch die direkte Chance, die Rote Laterne den Kölnern zu überlassen. Doch es bleib bei der Hoffnung. Das Spiel verlief ähnlich wie das am Vortag in Hannover. Die Weidener verschliefen ein wenig den Beginn (1:3), rappelten sich wieder im zweiten Abschnitt, kamen auf 4:6 zur Halbzeit heran, verpassten aber wiederholt im dritten Abschnitt, das Spiel umzubiegen. Diverse Chancen in Überzahl und ein Strafwurf wurden vergeben, den Anschluss zu bekommen. Zum Beginn des dritten Viertels handelte sich der Routinier Sean Ryder eine Spielzeitstrafe und spätestens zu diesem Zeitpunkt war es klar, dass es auch in Köln nichts zu erben gibt. Zumindest nicht etwas, was sich auch in der Tabelle niederschlägt. "Ein erneut starker Matthias Kreiner im Tor und die Leistungen der jungen Reichert-Brüder und von Andreas Widiker sind das Positive, das wir mitnehmen müssen", lobte der SV-Coach die Youngster seines Kaders.

Am Samstag gastiert der nächste, potenzielle Kontrahent der Oberpfälzer um die Plätze 5 bis 7 in der Abstiegsrunde, der SV Krefeld 72, in Weiden. Will der SV noch die rettenden Plätze 5 und 6 in seiner Reichweite behalten und damit die Relegation vermeiden, muss er gegen Krefeld punkten. Die Heimstärke der Oberpfälzer ist bekannt, die Hoffnung bleibt also bestehen.

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