27.09.2018 - 17:29 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SKC-Kegler bei Victoria Bamberg

Schwere Aufgabe beim Tabellenletzten Victoria II - Ein Auswärtssieg wäre Gold wert

Dennis Greupner.
von Norbert DietlProfil

(otr) Eine nur auf den ersten Blick lösbare Aufgabe haben die Kegler des SKC Gut Holz SpVgg Weiden am Samstag (15.30 Uhr) zu lösen. Die Weidener sind Gast bei Victoria Bamberg II und sollten sich keinesfalls von der Tabellensituation täuschen lassen. Der Tabellenletzte der 2. Keglerbundesliga ist eine Hürde, die nur ganz schwer zu überwinden sein wird.

Dieses Auswärtsspiel ist nicht nur extrem schwer, sondern von der Aufgabenstellung her auch höchst undankbar. Der Gegner Victoria Bamberg II liegt nach drei Spieltagen mit 1:5 Punkten am Tabellenende und wird alles daransetzen, von dort schnellstens wieder wegzukommen. Als Unterbau des Erstligateams geht es für Bamberg II von Saison zu Saison nur darum die Klasse zu halten; aufsteigen kann die Mannschaft ohnehin nicht. Und weil der eine oder andere Erstligakegler den Weg über die „Zweite“ zurück in die „Erste“ nimmt oder auch nehmen muss, wird die sportliche Leitung von Victoria alles tun, dass dies auch in Zukunft möglich sein wird. Wenn man bedenkt, dass Victoria II in den ersten drei Spielen nicht weniger als elf Spieler eingesetzt hat, dann kann man sich leicht ausrechnen, dass am Samstag gegen Weiden sechs Leute in der Bahn stehen werden, die den Gästen aus der Oberpfalz das Leben so schwer wie möglich machen werden. Gestützt wird diese Vermutung auch noch auf die Tatsache, dass unmittelbar vor dem Zweitligaspiel gegen Weiden die Bamberger Erstbundesligamannschaft ein Heimspiel gegen Staffelstein bestreitet und damit der komplette Bamberger Kader vor Ort ist. Gegen solch einen Gegner zu spielen, das ist höchst undankbar. Jeder erwartet gegen den Tabellenletzten einen Sieg, verliert man, sind Hohn und Spott die Folge. Der SKC Weiden läuft im Falle einer Niederlage Gefahr wieder an das Tabellenende abzurutschen. Gewinnt man dagegen bei den Oberfranken, dann wären da zwei ganz wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Beim Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen Hainstadt hat das Weidener Team auf jeden Fall in mentaler Hinsicht rundum überzeugt. Man lief immer einem Rückstand hinterher, steckte nie auf und wurde zum Schluss mit dem knappen Sieg belohnt. Wichtig wird sein die richtige taktische Aufstellung zu finden und so auch insoweit alle Möglichkeiten auszunutzen, denn vom Kader her sind die Möglichkeiten, im Gegensatz zu den gastgebenden Oberfranken, schon sehr beschränkt. Dass in Bamberg über sechs Bahnen gespielt wird, sollte für Dennis Greupner, Manuel Donhauser, Markus Schanderl, Thomas Schmidt, David Junek, Stefan Heitzer und Simon Wilde kein unlösbares Problem darstellen.

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.