25.04.2019 - 18:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Spiel um Platz drei für die SpVgg SV

Der dritte Platz ist das Endziel der Saison für den Fußball-Landesligisten. Der Weidener Kontrahent am Freitagabend wartet mit einer starken Offensive auf. Doch auch die Weidener Stürmer sind in Topform.

Benjamin Werner (Zweiter von links) weiß derzeit sehr gut, wo das gegnerische Gehäuse steht. Auf die Treffsicherheit ihres Stürmers setzt die SpVgg SV Weiden auch im Heimspiel am Freitagabend gegen den 1. FC Bad Kötzting.
von Sebastian SchellProfil

Die Landesliga Mitte biegt auf die Zielgerade der Saison 2018/19 ein. Dabei wird es für die SpVgg SV Weiden noch einmal richtig heiß, denn warten zum Saisonende nochmals sämtliche Spitzenmannschaften der Liga. Nach dem der Aufstiegszug ohne die SpVgg SV abgefahren ist, will man am Wasserwerk nun zumindest den dritten Tabellenplatz sichern. Dazu steht am Freitagabend, 26. April, ab 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion eine richtungsweisende Begegnung gegen den direkten Konkurrenten 1. FC Bad Kötzting an. Mit einem Sieg kann der Vorsprung auf acht Punkte ausgebaut werden. Bei noch drei verbleibenden Spielen wäre dies eine Vorentscheidung.

„Dieser dritte Platz ist unser klares Ziel für den Saisonendspurt, und ich bin zuversichtlich, dass wir das packen werden. Wir müssen den gleichen Einsatzwillen wie zuletzt zeigen, es wird wieder ein enges Spiel“, blickt Trainer Andreas Scheler auf das vorletzte Heimspiel dieser Spielzeit. Tatsächlich zeigte sich die Wasserwerkelf zuletzt mit enormem Kampfeswillen und sammelte zehn Punkte aus den letzten vier Spielen. „Wir haben den Grundstein gelegt, dass wir jetzt in der Endphase gegen die Topteams befreit aufspielen können. Ich hoffe, meine Spieler haben noch genug im Tank“, setzt Scheler auf genug Kraftreserven seines Teams. Volle Akkus werden gegen den Tabellenvierten 1. FC Bad Kötzting auf jeden Fall nötig sein, um den vollen Ertrag einzuholen.

Mit einer starken Serie schoben sich die Oberpfälzer aus dem Chamer Landkreis nach oben und liegen aktuell fünf Punkte hinter den Schwarz-Blauen. Die Stärken der Mannschaft von Trainer Benjamin Penzkofer liegen in der Offensive. Miroslav Stipek (15 Saisontore), Michael Faber (12) und Jakub Süsser (21), dessen Einsatz aber fraglich ist, bilden ein brandgefährliches Offensivtrio.

Dagegen stellt die SpVgg SV Weiden aber ihre Heimstärke (erst eine Niederlage beim 0:2 gegen den ASV Cham) sowie ein formstarkes Sturmduo. Benjamin Werner und Josef Rodler marschieren momentan im Gleichschritt. Beide stehen bei 13 Saisontreffern und waren in den letzten sechs Begegnungen je sechsmal erfolgreich. „Unsere Stürmer haben das zuletzt überragend gemacht und sind immer für ein Tor gut. Sie arbeiten hervorragend zusammen“, schwärmt Scheler von seinen beiden besten Torjägern.

Auch am Freitag bleibt es beim kleinen Kader der Wasserwerkelf. Michael Busch wird mindestens zwölf Wochen ausfallen, bei ihm wurden ein doppelter Bänderriss sowie eine Kapselverletzung in der Schulter diagnostiziert. Eventuell kehrt Stefan Graf nach einer Prellung ins Aufgebot zurück.

Hintergrund:

Pohl und Träger in die "Erste" befördert

Die wertvolle Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum der SpVgg SV Weiden würdigt die erste Mannschaft mit der Beförderung von Patrick Pohl (19) und Jonas Träger (20) in den Landesliga-Kader. Die beiden Youngster sind aktuell in der Kreisligamannschaft aktiv, die noch um den Bezirksliga-Aufstieg kämpft. „Wir wollen ihnen die Chance geben, den Sprung in die "Erste" zu schaffen. Wir bieten ihnen eine weitere Möglichkeit, um sich weiterzuentwickeln“, sagte Teammanager Hannes Beer.

Träger spielt von Kindesbeinen an seit 13 Jahren bei der SpVgg und ist ein echtes Eigengewächs. Sein Teamkollege Pohl wechselte von der U19 des FC Amberg nach Weiden. Pohl kann sowohl Innen- als auch Außenverteidiger spielen, Träger ist ein reiner Außenverteidiger. Beide sollen in der kommenden Saison die SpVgg SV Weiden aktiv auf ihrem Weg in die Bayernliga unterstützen.

Jonas Träger (links) und Patrick Pohl (Dritter von links) sollen die SpVgg SV Weiden auf dem Weg zurück in die Bayernliga unterstützen. Teammanager Hannes Beer (Zweiter von links) und Trainer Andreas Scheler haben großes Vertrauen in die Youngster aus der eigenen "Zweiten".

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