09.08.2019 - 14:57 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Spitzenreiter gastiert am Wasserwerk

Die SpVgg SV Weiden II steht in der Bezirksliga Nord vor einer hohen Hürde. Sie empfängt am Sonntag den TSV Detag Wernberg. In beiden Teams finden sich Spieler, die auch schon für den kommenden Gegner aktiv waren.

Läuft Weidens Spielertrainer Michael Riester (rechts, Szene aus der Partie gegen die DJK Ensdorf) im Spitzenspiel auf oder lässt er wieder die junge Garde ran?
von Norbert DietlProfil

Die SpVgg SV Weiden II ist am Sonntag (15 Uhr) Gastgeber für den TSV Detag Wernberg. Die „Lila-Weißen“ aus Wernberg haben einen Punkt mehr auf dem Konto und rangieren an der Spitze der Bezirksliga Nord. Zwei Siege, eine Niederlage, nach drei Spieltagen auf einem einstelligen Tabellenplatz, da hat man beim Aufsteiger vom Wasserwerk keinen Grund zu meckern. Die Auftaktniederlage in Amberg ist verdaut und man hat sich mit den beiden Siegen (2:1 gegen Ensdorf und 2:0 beim Mitaufsteiger in Vilseck) zunächst einmal etwas Luft verschafft. Das war auch nötig, denn nun kommt mit dem TSV Detag eine Mannschaft, die sich sehr viel vorgenommen hat und die sich mit Raigering, Hahnbach, Etzenricht und dem Lokalrivalen FC Wernberg aktuell die Tabellenführung teilt. Bis auf den wieder nach Weiden zurückgekehrten Lukas Hudec hatte der TSV keine Abgänge zu verzeichnen. Die Truppe des Weidener Trainerduos Michael Riester/Marco Lorenz hat sich auf eine eingespielte Mannschaft einzustellen.

Pikant ist zudem, dass hüben wie drüben Spieler zum Einsatz kommen, die schon mal das Trikot des Gegners getragen haben. Da ist auf Weidener Seite der bereits erwähnte Hudec. Bei den Gästen läuft Fabian Göbl auf, der aus dem Weidener NLZ kommend mit dem Umweg über Etzenricht beim TSV Detag gelandet ist. Und auch Dominik Häffner, der das Kicken beim SV Detag Weiden lernte und von 2012 bis 2016 bei der SpVgg SV II spielte, hat sich in Wernberg zum Torjäger (13 Treffer in der Saison 2018/19) entwickelt. Der Spielausgang wird davon abhängen, ob es gelingt, die Wernberger Torjäger Häffner, Göbl und vor allem Thimo Luff unter Kontrolle zu bringen. Letzterer hat in dieser Saison schon viermal getroffen. „Wir müssen uns gegen eine Mannschaft mit ganz viel Qualität unserer Haut erwehren“, sagte Michael Riester aus dem Spielertrainerduo der Weidener. Personelle Probleme hat man bei der SpVgg SV II nicht. Gut möglich, dass wieder ein oder zwei Akteure aus dem Landesliga-Kader Spielpraxis in der „Zweiten“ bekommen. So konnte es sich Riester bereits in Vilseck leisten, sich auf den Trainerjob zu konzentrieren und junge Spieler ran zu lassen.

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