13.07.2018 - 15:08 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV muss gleich ein dickes Brett bohren

Zum Saisonauftakt in der Landesliga Mitte geht es für den Bayernliga-Absteiger SpVgg SV Weiden zum ambitionierten Vorjahresdritten FC Sturm Hauzenberg.

Alexander Geiger trug das Trikot der SpVgg SV Weiden von 2007 bis 2010, also in den Jahren der Bayernliga-Meisterschaft und des Regionalliga-Aufstiegs. Seit fünf Jahren ist Geiger (links) nunmehr Trainer beim FC Sturm Hauzenberg. Beim Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Verein möchte er natürlich als Sieger vom Platz gehen.
von Sebastian SchellProfil

Weiden.(ssl) Los geht's für die SpVgg SV Weiden: Nach dem bitteren Abstieg aus der Bayernliga steht zum Neustart in der Landesliga Mitte gleich eine hohe niederbayerische Hürde im Weg. Am Samstag, 14. Juli, ab 15 Uhr wird sich beim FC Sturm Hauzenberg zeigen, wie schnell sich die Mannschaft von Trainer Andreas Scheler in der neuen Liga akklimatisieren kann.

"Wir haben in den vergangenen Wochen gut gearbeitet und alles dafür getan, uns das Rüstzeug für die harte Saison zu holen. Es wird nicht einfach, aber wir wollen gleich zum Start etwas mitnehmen", hofft Scheler auf einen positiven Einstand als Chefcoach. Nach einem personellen Umbruch darf man gespannt sein, wie sich die junge Mannschaft mit einem Altersdurchschnitt von 22 Jahren in einer ausgeglichenen Landesliga bewähren kann.

Laut Scheler ist es wichtig, schnell aus den Startlöchern zu kommen: "Ein guter Auftakt würde den Jungs natürlich gut tun. Wir haben ohne Frage Potenzial in der Mannschaft, das mit genug Selbstvertrauen noch einfacher abzurufen wäre. Mit einem Erfolg könnten wir gleich den nötigen Schwung mitnehmen. Wir wissen aber auch, dass wir gleich ein dickes Brett zu bohren haben."

In der Tat baut sich mit dem FC Sturm Hauzenberg gleich ein Aufstiegsfavorit vor den Schwarz-Blauen auf. Ex-SpVgg-SV-Akteur Alexander Geiger geht mittlerweile in seine fünfte Spielzeit als Trainer der Niederbayern. In der vergangenen Saison verhinderte nur der schlechtere direkte Vergleich mit dem TSV Waldkirchen die Teilnahme an der Relegation zur Bayernliga. So ist nach nur wenigen personellen Wechseln im Kader auch heuer der Anspruch ein Platz im vorderen Tabellendrittel.

Welche Ziele die Wasserwerkelf 2018/19 erreichen kann, ist für Scheler noch in der Schwebe: "Wir wollen die Ziele in Etappen angehen. Wir werden uns selbst keinen unnötigen Druck aufbauen, sondern schauen von Spiel zu Spiel."

Personell kann Scheler fast aus dem Vollen schöpfen. Alle Akteure bis auf Sebastian Bilz (Bänderverletzung) können die Reise nach Hauzenberg antreten. Bei der Torwartposition hat sich Scheler noch nicht festgelegt, ob Neuzugang Matthias Götz (35) oder der junge Noah Schmidt (19) zwischen den Pfosten steht. "Wir haben zwei starke Torhüter, die sich gegenseitig pushen. Wir werden sehen, wer beginnt", so Scheler zum Konkurrenzkampf im Tor.

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