13.05.2022 - 15:56 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler: "Wir müssen kämpfen wie die Löwen"

Es herrscht Hochspannung pur an der Spitze der Landesliga Mitte, wenn die beiden Meister-Kandidaten auf die Zielgerade einbiegen. Hoffnung setzt Spitzenreiter SpVgg SV Weiden vor dem Gastspiel beim SC Ettmannsdorf in wichtige Rückkehrer.

Eine hohe Hürde haben Fabian Helleder (hinten) und die SpVgg SV Weiden am Samstag zu überwinden: Der Spitzenreiter der Landesliga Mitte gastiert dann beim Tabellendritten SC Ettmannsdorf (im Bild Leon Brandl, Szene aus dem Hinspiel).
von Sebastian SchellProfil

Viel spannender hätte auch Alfred Hitchcock den finalen Krimi in der Landesliga Mitte nicht schreiben können. Die beiden Meisterkandidaten SpVgg SV Weiden und SV Fortuna Regensburg spielen beide eine hervorragende Saison und liegen auch zwei Spieltage vor Saisonende mit 80 Punkten gleich auf. Am vorletzten Spieltag aber könnten die jeweiligen Aufgaben unterschiedlicher kaum sein. Während der Tabellenzweite SV Fortuna das abgeschlagene Schlusslicht TSV Bad Abbach erwartet, muss sich Tabellenführer SpVgg SV beim Dritten SC Ettmannsdorf wohl gewaltig strecken.

Alle Partien des 33. Spieltages werden am Samstag, 14. Mai, zeitgleich um 14 Uhr angepfiffen. „Wir gehen mit absolutem Willen und Selbstvertrauen in diese Partie und wollen an die zuletzt gezeigten Auftritte auf des Gegners Platz anknüpfen. Wir spielen auf Sieg, was anderes zählt natürlich nicht“, geht SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler optimistisch in die letzte Auswärtspartie des Saison. Auf Reisen sind die Schwarz-Blauen noch ungeschlagen, während zu Hause der beruhigende Vorsprung von acht Punkten zum Jahreswechsel noch verspielt wurde.

„Die Leistungen waren einfach zu inkonstant. Das hat viele Gründe, über die wir gesprochen haben. Was zählt, ist jetzt zweimal eine gute Tagesform hinzulegen, dann haben wir es selbst in der Hand. Wir müssen kämpfen wie die Löwen“, blickt Scheler lieber nach vorne als zurück. Tatsächlich würde sich sein Team mit sechs Punkten die Meisterschaft sichern, da der direkte Vergleich pro Wasserwerkelf ist.

Klar ist aber auch, dass die Fortuna im Fernduell nur auf einen Weidener Ausrutscher wartet, was die mühselige Relegation zur Bayernliga bedeuten würde. „Damit beschäftigen wir uns nicht, wir haben genug Stärke und Selbstvertrauen, um auch diesmal zu bestehen“, sagt Scheler. Beim SC Ettmannsdorf wartet aber nochmals eine hohe Hürde, da das Team von Trainer Christian Most eine starke Spielzeit absolviert und vor allem zu Hause und in der Defensivarbeit seine Stärken abruft.

Positiv ist, dass es im Kader der SpVgg SV Weiden zum Saisonfinale in Person von Chousein Chousein, Benjamin Werner und Nico Argauer wichtige Rückkehrer gibt. Somit fehlt am Samstag Nachmittag neben den Langzeitverletzten Matthias Götz, Michael Busch und Matthias Heinl zusätzlich nur Sven Kopp wegen eines Muskelfaserrisses.

 
 

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