08.11.2019 - 14:22 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden haushoher Derbyfavorit

Die Vorzeichen versprechen kein spannendes Derby. Die SpVgg SV Weiden möchte ihre Favoritenrolle konzentriert ausfüllen und ähnlich auftreten wie beim 5:0- Hinspielerfolg.

Ein ungleicher Vergleich: Der Tabellenzweite SpVgg SV Weiden gewann bereits die Vorrundenpartie gegen die SpVgg Pfreimd klar mit 5:0 und reist als haushoher Favorit zum Rückrundenspiel an. In dieser Szene behält der Weidener Stefan Graf im Kopfballduell gegen den Pfreimder Marco Brumec die Oberhand.
von Sebastian SchellProfil

Anfang November sehnen viele Teams bereits die Winterpause herbei. Die SpVgg SV Weiden dagegen möchte möglichst noch ihr komplettes Jahresprogramm von vier Ligaspielen absolvieren. Kein Wunder, denn seit mittlerweile neun Begegnungen ist die Elf von Trainer Andreas Scheler ungeschlagen, weswegen sich der Weidener Übungsleiter mildes Herbstwetter wünscht: „Wir wollen natürlich noch so viele Punkte sammeln wie möglich. Ich hoffe die Bedingungen passen, damit wir alles bis zur Winterpause durchziehen können. Unsere Konstanz hat uns zuletzt ausgezeichnet, deswegen wollen wir weiter nachlegen.“

Und dies erst recht im Derby. Die SpVgg SV tritt am Samstag um 14 Uhr bei der SpVgg Pfreimd als haushoher Favorit an. Satte 37 Punkte liegen nach 20 Spieltagen zwischen dem Tabellenzweiten und dem Schlusslicht der Landesliga Mitte. „Wenn wir konzentriert und zweikampfstark auftreten, werden wir auch die Punkte mitnehmen. Uns muss klar sein, dass es nicht nur spielerisch geht, sondern wir dagegenhalten müssen,“ umschreibt Scheler die wichtigsten Parameter für den möglichen sechsten Sieg in Folge. Ähnliche Attribute brachte sein Team bereits in der Vorwoche beim 2:1-Erfolg gegen den TV Aiglsbach auf den Rasen.

Mit der SpVgg Pfreimd steht der erste Absteiger der diesjährigen Spielzeit wohl bereits fest. 13 Niederlagen aus den letzten 14 Partien sprechen eine deutliche Sprache. 15 Punkte Rückstand auf die Relegationsplätze erscheinen für die Mannschaft von Trainer Tobias Bernklau uneinholbar, weswegen es das Ziel der Rot-Weißen ist, sich nach zwei Jahren Zugehörigkeit aus der Landesliga achtbar zu verabschieden. Ein Sieg gegen die Wasserwerkelf wäre dabei natürlich förderlich, was auch Scheler weiß: „Spiele gegen die SpVgg SV Weiden sind für unsere Derbyrivalen immer etwas besonderes und für uns gefährlich. Wir sind gewarnt und wollen hellwach sein. Pfreimd kann gerade zu Hause immer wieder Gegner ärgern.“

Positiv dabei ist, dass der Kader nahezu komplett ist. Der zuletzt wegen Knieproblemen angeschlagene Benjamin Werner kehrt ins Weidener Aufgebot zurück. Ob es für die Startelf reicht, bleibt laut Scheler abzuwarten. Dafür müssen Vincent Schweiger und Filip Trantina (Leistenprobleme) verletzungsbedingt passen.

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