20.09.2019 - 12:17 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV Weiden ist vor Woffenbach gewarnt

Die SpVgg SV Weiden muss sich in der Landesliga mit mehreren schwer einzuschätzenden Gegnern auseinandersetzen. Dennoch soll beim BSC Woffenbach ein Sieg her. Der Kader ist jedoch eng geschnürt.

Dominik Hradecky schießt, Chousein Chousein beobachtet: Die SpVgg SV Weiden will in Woffenbach an die Leistung beim 3:0-Heimsieg gegen den TSV Bad Abbach anknüpfen.
von Sebastian SchellProfil

Das Feld der Landesliga Mitte wurde vor der Saison gehörig durchgemischt. Die Folge ist, dass die SpVgg SV Weiden auf viele völlig unbekannte Gegner trifft. So steht auch am Samstag, 21. September, um 13.30 Uhr beim BSC Woffenbach die Premiere eines Duells im Terminplan.

„In der heutigen Zeit gibt es natürlich Mittel und Wege, sich über andere Mannschaften zu informieren. Außerdem haben wir sie selbst beobachtet“, sagt SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler. Dementsprechend weiß er um die Schwere der Aufgabe: „Wir werden alles abrufen müssen, um dort den vollen Ertrag einzufahren, weswegen es wichtig ist an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Ein Sieg ist notwendig, um vorne dranzubleiben.“ Aktuell weist die SpVgg SV 24 Punkte auf. Mit Spitzenreiter SV Fortuna Regensburg, dem SC Ettmannsdorf, dem ASV Neumarkt und dem ASV Burglengenfeld kristallisierten sich nach zwölf Spieltagen aber durchaus hartnäckige Konkurrenten für das Saisonziel Bayernligaaufstieg heraus.

Woffenbach ist ein Ortsteil von Neumarkt und schaffte in den letzten beiden Jahren jeweils als Meister den Durchmarsch von der Kreisliga über die Bezirksliga in die Landesliga. Der BSC rangiert auf einem starken 7. Tabellenplatz und konnte bereits den ein oder anderen „Großen“ ärgern. Die Stärken des Teams von Trainer Andreas Nigl liegen bei bisher nur 15 Gegentoren in der Defensive.

Um so wichtiger für die Wasserwerkelf ist die Rückkehr von Josef Rodler nach überstandener Grippe. Mit ihm verstärkt auch Stefan Graf wieder das Aufgebot, in dem aber Ludvik Tuma (Zerrung), Vincent Schweiger (Prellung) und Dennis Paulus (berufliche Gründe) sicher fehlen werden. Dazu steht hinter Dominik Mandula nach einer Zahnoperation ein Fragezeichen.

Da trifft es sich gut, dass Scheler wieder auf die zuletzt sehr hilfreichen „Anleihen“ aus der zweiten Mannschaft, Chousein Chousein und Lukas Hudec, zurückgreifen kann. „Beide haben sich sehr gut in den Mannschaftsverbund eingefügt und uns sofort weitergeholfen“, lobt Scheler.

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