10.05.2019 - 11:35 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

SpVgg SV will Titelentscheidung vertagen

Im letzten Heimspiel des Jahres möchte die SpVgg SV Weiden nicht nur Spalier stehen. Mit einem Sieg können die Schwarz-Blauen dem SV Donaustauf die vorzeitige Meisterschaft verbauen.

Auf SpVgg-SV-Torwart Matthias Götz kommt Schwerstarbeit zu. Die Offensive des Spitzenreiters SV Donaustauf hat viel Qualität.
von Sebastian SchellProfil

Das Beste zum Schluss heißt es für die SpVgg SV Weiden. Mit dem Spitzenduo SV Donaustauf (78 Punkte) und ASV Cham (74 Punkte) warten zum Saisonende die beiden einzig verbliebenen Meisterkandidaten auf die Wasserwerkelf. Dabei kann der SV Donaustauf bereits an diesem Samstag, 11. Mai (Anstoß: 14 Uhr), mit einem Sieg im Weidener Sparda-Bank-Stadion die Meisterschaft einfahren.

Geht es nach SpVgg-SV-Trainer Andreas Scheler muss der aktuelle Spitzenreiter aber noch eine Woche warten: „In erster Linie wollen wir uns mit einem Sieg im letzten Heimspiel verabschieden und unsere eigenen Ziele absichern. Dazu wäre es natürlich schön, wenn wir die Entscheidung nochmal vertagen können. Wir wollen nochmal alles raushauen.“ Ein Heimsieg würde für die SpVgg SV gleichzeitig die Sicherung von Rang drei bedeuten. Für Scheler wäre dies ein guter Abschluss: „Wir mussten uns erstmal finden. Im Verlauf der Spielzeit sind wir immer konstanter geworden und können zufrieden sein. Es war eine ordentliche Saison.“

Der SV Donaustauf will unbedingt den Meistertitel und damit verbundenen Aufstieg in die Bayernliga festmachen. Trainer Sepp Schuderer hatte das Saisonziel über Monate hinweg immer wieder formuliert. Sogar ein Wintertrainingslager in Katar hielt der SV ab. Donaustauf hat in fast allen Kategorien der Landesliga die Spitzenwerte inne und kassierte insgesamt nur zwei Saisonniederlagen. Besonderes Augenmerk sollte die Weidener Defensive auf Liga-Toptorjäger Nikola Vasilic (26 Saisontore) legen.

„Donaustauf hat in der Breite und Spitze hervorragende Qualität und steht zurecht dort oben. Trotzdem muss man in Weiden erstmal gewinnen. Wenn wir uns in Normalform präsentieren, können wir jeden Gegner ärgern“, sagt Scheler. Im Hinspiel hielten seine Schützlinge die Partie lange offen, mussten aber mit einer 0:2-Niederlage die Heimreise antreten. Scheler kann bis auf Matthias Heinl (Wadenprellung) auf den Kader der letzten Wochen zurückgreifen.

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