02.02.2020 - 19:16 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Tabellenführer am Rande einer Niederlage

Starke Partie der Weidener Wasserballer gegen den SV Poseidon Hamburg - Beide Mannschaften mit dem 17:17 zufrieden

Wasserball-Trainer Thomas Aigner gibt in der Pause seiner Mannschaft Anweisungen.
von Autor PRGProfil

Endlich zeigten die Weidener Wasserballer eine Leistung, die hoffen lässt. Das Team von Trainer Thomas Aigner präsentierte sich am Samstag in der Thermenwelt deutlich stärker als in den vergangenen Partien und brachte den Tabellenführer aus Hamburg an den Rand einer Niederlage. In einer dramatischen Schlussphase vergaben die Aigner-Schützlinge sogar eine Vier-Tore-Führung, waren aber am Ende mit dem 17:17 zufrieden.

Die Oberpfälzer zeigten von Beginn an, dass sie nicht gewillt waren, den Gästen etwas zu schenken. Sehr beweglich und sicher im Abschluss gestalteten die Hausherren die interessante, torreiche und harte aber stets faire Begegnung. Mit dem 5:5 zur ersten Viertelpause konnte der SV Poseidon Hamburger zufrieden sein. Im zweiten Viertel (5:4) lief es noch effektiver in den Reihen der Max-Reger-Städter und das dritte Viertel (5:2) endete mit einer komfortablen 15:11-Führung.

Die Mannen um den später als Spieler des Tages gekürten Torwart Christopher Klein, der den verletzten Matthias Kreiner zwischen den Pfosten vertrat, wussten, dass die Partie noch nicht in trockenen Tüchern ist. Sie schafften es aber nicht, die Aufholjagd der Norddeutschen zu verhindern.

Mit einem Dreierpack kamen die Hanseaten vier Minuten vor dem Spielende auf 15:14 heran und die Partie drohte den Weidenern aus der Hand zu gleiten. Robert Reichert sorgte mit seinem Doppelpack zum 17:14 für zwischenzeitliche Entspannung, ehe die Gäste zum Endspurt ausholten. Der Ex-Nationalspieler Hannes Glaser mit seinen zwei Treffern und der Südamerikaner Sven Bach schafften es, noch vor der letzten Spielminute, den 17:17-Ausgleich zu erzielen. In den letzten 60 Sekunden hatten beide Teams noch Möglichkeiten zum Siegtreffer.

Aber auch die letzte Überzahl der Weidener blieb ohne Torerfolg und die Partie endete 17:17. Mit dem Remis dürften beide Teams zufrieden sein, auch wenn die Aigner-Schützlinge dem Sieg näher waren als die Gäste.

"Schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Den Sieg hätten wir eigentlich nach Hause fahren müssen. Aber die Leistung der Mannschaft stimmte wieder und das ist für mich die wichtigste Erkenntnis. Wir haben uns in allen Belangen enorm steigern können und darauf lässt sich für die nächsten Spiele gut bauen. Jetzt sind wir heiß auf das Derby", sagte Aigner erleichtert.

Am Samstag (Anpfiff 18 Uhr) steigt das lange erwartete Derby gegen den SV Würzburg 05. Die Oberpfälzer müssen zwar auf den gesperrten Center Jakob Ströll verzichten, bleiben aber kämpferisch und zuversichtlich: "Die Derbys haben eine sehr lange Tradition. Es ging in diesen Spielen schon immer heiß zur Sache. Das Spiel heute hat uns gut getan. Dieses Gefühl wollen wir mitnehmen und mit unseren Zuschauern im Rücken einen weiteren Sieg gegen Würzburg einfahren", gibt Kapitän Thomas Kick vor.

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