31.08.2018 - 17:26 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Testspiel-Doppelpack für die Blue Devils in Tschechien

Der Eishockey-Oberligist trifft im Trainingslager auf Passau und den IHC Pisek. Dem verletzten Marcel Waldowsky droht derweil eine lange Pause.

Unter der Regie von Cheftrainer Ken Latta (links), hier im Gespräch mit Matt Abercrombie, absolvieren die Blue Devils am Wochenende ein Trainingslager im tschechischen Pisek.
von Rudolf Gebert Kontakt Profil

(gb) Die zweite Vorbereitungswoche endet für die Blue Devils mit einem Trainingslager und zwei Testspielen im tschechischen Pisek. Neben dem sportlichen Aspekt spielt für Chefcoach Ken Latta und seinen Co-Trainer Florian Zellner der Faktor "Teambuilding" eine wichtige Rolle.

Am Freitagmittag brach der Weidener Tross ins Nachbarland auf, am Abend stand bereits die erste Trainingseinheit auf dem Programm. Am Samstag folgt nach einer weiteren Übungseinheit das Testspiel gegen Bayernligist Passau Black Hawks (Beginn um 16 Uhr). Auch am Sonntag wird zunächst trainiert und zum Abschluss absolvieren die Blue Devils um 16 Uhr das Match gegen den IHC Pisek aus der dritthöchsten tschechischen Liga. "Jeder bekommt seine Chance", sagte Ken Latta und kündigte an, dass er in beiden Partien mit vier Reihen agieren wird.

Mit Ausnahme von Pechvogel Marcel Waldowsky, der im ersten Testspiel gegen den DEL2-Club Eispiraten Crimmitschau einen Jochbeinbruch erlitt und am Montag operiert wurde, sind alle Mann an Bord. "Seine Einstellung ist sehr positiv", erklärte Latta, der "Waldi" am Dienstag in der Uniklinik Regensburg besuchte. Über die Dauer des Ausfalls - vermutlich etwa acht Wochen - will der Kanadier nicht spekulieren. Er ist sich aber bewusst, dass Waldowsky nicht zu ersetzen ist. Ob sich um Ersatz für den Stürmer bemüht wird, lässt Latta offen: "Ich schaue mir aber immer den Markt an."

Dagegen könnte es nach diesem Wochenende Zuwachs in der Defensive geben. Der 21-jährige Timo Jüngst, der aus dem Nachwuchs der Frankfurter Löwen kommt, bestreitet beide Testspiele in Tschechien. "Danach werden wir eine Entscheidung treffen", sagte Florian Zellner.

"Die Mannschaft soll zusammenwachsen, die Kameradschaft gefördert werden", nannten die sportlich Verantwortlichen vor dem Trip nach Tschechien als Hauptziel. "Schön, wenn dann die Ergebnisse noch passen", meinte "Zoco" Zellner, der nicht nur Pisek, sondern auch Passau stark einschätzt. Der Bayernligist sei sicher "kein Fallobst".

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