04.12.2018 - 18:14 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Tschechisches Duo für die SpVgg SV Weiden

Der Mitte-Landesligist verstärkt sich mit Jakub Dolezal und Dominik Hradecky aus Prag. Vorsitzender Michael Kurz hat aus Erfahrungen der Vergangenheit gelernt.

Zwei neue Spieler für die Wasserwerk-Elf erfreuen die Verantwortlichen: Jakub Dolezal (von links), Teammanager Hannes Beer, Dominik Hradecky und Trainer Andreas Scheler.
von Fabian Leeb Kontakt Profil

Kurz vor Weihnachten beschenkt sich die SpVgg SV Weiden selbst: Mit Dominik Hradecky (24 Jahre) und Jakub Dolezal (23) gehen künftig zwei junge Offensivkräfte aus dem Nachbarland für die Schwarz-Blauen in der Landesliga Mitte auf Torejagd. "Die beiden Jungs haben in den Trainingseinheiten und den Gesprächen einen vernünftigen Eindruck hinterlassen", lobte Vorsitzender Michael Kurz die Neuzugänge, die ab 1. Januar spielberechtigt sein werden und zuletzt für Slavoj Vysehrad in Prag aktiv waren.

Und die SpVgg SV Weiden hat aus den unschönen Erfahrungen mit Patrik Kavalir und Adam Hajek - die beiden tschechischen Winter-Neuzugänge 2017/18 hatten sich trotz Zusage einen Tag nach dem Bayernliga-Abstieg in Richtung Bayern Hof verabschiedet - seine Lehren gezogen: "Beide Spieler erhalten einen Vertrag bis zum 31. Mai 2019 mit der Option auf eine Verlängerung." Kurz betont, dass Dolezal und Hradecky (entstammen dem Nachwuchs von Viktoria Pilsen) bereits Investitionen mit Blick auf die neue Spielzeit 2019/20 sind und keinesfalls als Votum gegen eigene Nachwuchskräfte zu verstehen sind. "Unsere junge Truppe schlägt sich bislang sehr gut, aber auf Schlüsselpositionen brauchen wir zusätzlich gestandene Spieler. Wobei ich die beiden Neuzugänge auch noch zu den jungen Akteuren zähle." Zudem sei der tschechische Markt aktuell lukrativer, da im direkten Umkreis schlicht die Qualität fehle oder Wunsch-Spieler nicht finanzierbar seien.

Trotz 15 Zählern Rückstand - bei einem Spiel weniger - will Kurz den Bayernliga-Aufstieg noch nicht final zu den Akten legen. "Wenn alle fit sind, und die vor uns platzierten Teams etwas schwächeln, ist vielleicht noch eine Aufholjagd drin." Spätestens in der Saison 2019/20 soll aber die Rückkehr in die Bayernliga gelingen. Mit den dann bereits etablierten neuen Tschechen-Bombern.

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