Schon seit geraumer Zeit kursieren Gerüchte rund um mögliche Veränderungen im Kader der Blue Devils Weiden – nun erhalten sie neue Nahrung. Am Dienstag sorgte ein Bericht des in der Eishockeyszene gut vernetzten „Eisblog“ in den Sozialen Medien für Aufsehen: Demnach steht Kapitän Tomas Rubes offenbar vor einem Wechsel zum Ligakonkurrenten Starbulls Rosenheim. Über einen Abgang des derzeit verletzten Deutsch-Tschechen wurde zuletzt bei Heimspielen in der Hans-Schröpf-Arena intensiv debattiert.
Wie es in dem Instagram-Post heißt, arbeiten die Oberbayern intensiv an einer Verpflichtung des 33-Jährigen für die kommende Saison. Die Verhandlungen sollen bereits weit fortgeschritten sein, zudem sei eine grundsätzliche Einigung zwischen beiden Seiten erzielt worden. Zur Wahrheit gehört auch, dass der „Eisblog“ bei Gerüchten um die Nachfolge des entlassenen Trainers Sebastian Buchwieser danebenlag. Eine offizielle Bestätigung der beteiligten Vereine steht bislang allerdings aus – und wird erfahrungsgemäß auch nicht erfolgen, solange die Blue Devils und auch die Starbulls im Spielbetrieb aktiv sind.
Rubes zählt seit Jahren zu den prägenden Figuren in Weiden. In den vergangenen siebeneinhalb Spielzeiten entwickelte sich der Angreifer nicht nur sportlich zu einer festen Größe, sondern übernahm auch als Kapitän Verantwortung auf und neben dem Eis. Sein Einfluss auf den Erfolg der Blue Devils gilt als unbestritten und elementar.
Auch in der aktuellen Saison stellte Rubes seine Bedeutung erneut unter Beweis. Trotz einer derzeitigen Verletzungspause sammelte er zuvor starke 21 Scorerpunkte in lediglich 20 Einsätzen. Der Leistungsabfall der Weidener im Laufe dieser DEL-2-Saison ist eng mit Rubes’ Verletzung verknüpft. Zudem verfügt der Routinier über einen deutschen Pass, was ihn für viele Clubs innerhalb der Liga besonders attraktiv macht.
Ein möglicher Abgang der Identifikationsfigur würde für die Blue Devils einen empfindlichen Verlust bedeuten – sowohl sportlich als auch emotional, für Mitspieler wie Fans. Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, dürfte sich erst nach dem letzten Saisonspiel zeigen. Bis dahin bleibt die Situation spannend und sorgt bei Fans und Verantwortlichen gleichermaßen für Gesprächsstoff.





















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