25.06.2018 - 15:34 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Völlig überraschender Sieg der "Kampffische"

Piranhas reisen mit kleinem Kader nach Donaustauf - Nach 1:5-Rückstand Partie noch gedreht - Knapper 9:8-Erfolg gegen die "Crocodiles"

Tim Brunnhuber (links) traf beim 9:8-Sieg der Prianhas dreimal.
von Autor IANProfil

Pleystein/Weiden.(ian) Die Pleystein Piranhas holten in Donaustauf nach einem Herzschlagfinale einen 9:8-(1:5,5:1,3:2) Erfolg und bleiben damit weiter oben dran in der Tabelle.

Nach einer Absagenflut machten sich die Piranhas lediglich mit einem Kader von sieben Feldspielern und einer Torfrau auf den Weg. Mit einem Sieg war also nicht unbedingt zu rechnen. Schon gar nicht, wenn man nach zwölf Minuten auf die Anzeigetafel blickte, den dort stand bereits eine 5:1-Führung der Hausherren. Diese legten druckvoll los. Mit dem Tempo hatten die Pleysteiner ihre Mühe und sie lagen schnell 0:2 zurück.

Zwar verkürzte Tim Brunnhuber auf 1:2, doch vor allem Jakob Weber, über den gefühlt das ganze Spiel lief, bekamen die Pleysteiner nicht in den Griff. Nach dem 1:5-Pausenstand musste man schon fast mit einer bitteren Niederlage rechnen, auch deshalb, weil die "Kampffische" sich zu oft in Einzelaktionen verzettelten und kaum Schüsse auf das Tor abgaben.

Im zweiten Abschnitt machten die Gäste nun so gut wie alles richtig und es kamen die fünf Minuten des Kapitäns Dominik Held. Er stand dreimal goldrichtig und ließ per Abstauber seine Farben jubeln. Und als Philipp Dürr einen Querpass von Sebastian Martin zum 5:5 verwertete, war plötzlich alles möglich. Tim Brunnhuber brachte die Piranhas nach feiner Einzelleistung in Führung. In der 35. Minute nutzten die Hausherren ein groben Abwehrschnitzer und Lena-Maria Völkl im Kasten der Pleysteiner konnte den Ausgleich zum 6:6 nicht verhindern.

Im letzten Abschnitt sollte es richtig spannend werden. Zwar zogen die "Crocodiles" die Zügel wieder an, doch Daniel Bienek nutzte in Überzahl die Gelegenheit zur 7:6-Führung einzunetzen. Als die Regensburger Vorstädter erneut zum Ausgleich kamen, handelten sie sich zwei Strafen ein, die beide von Tim Brunnhuber und Mirko Schreyer eiskalt ausgenutzt wurden: Es stand 9:7 (58.). Postwendend traf Donaustauf und die Piranhas mussten nun in Unterzahl die Führung über die Zeit retten. Als zwei Sekunden vor Schluss erneut eine Strafe ausgesprochen wurde und der Torhüter seinen Platz bereits für einen weiteren Feldspieler geräumte hatte, gab es noch einmal Bully vor dem eigenen Tor und die Kugel landete tatsächlich im Pleysteiner Gehäuse. Allerdings wurde der Treffer nicht gegeben, da er zwei Sekunden nach der Schlusssirene gefallen war.

Damit bleiben die Piranhas - mit einem Spiel und zwei Punkten weniger - dem Tabellenführer TV Augsburg auf den Fersen. Piranhas:Tor: Lena-Maria Völkl; Feld: Dominik Held (3), Daniel Bienek (1), Tim Brunnhuber (3), Philipp Dürr (1), Sebastian Martin, Mirko Schreyer (1), Maxi Zierock




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