17.01.2020 - 10:53 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Wasserball-Keeper bricht sich die Hand

Ausgerechnet vor der wichtigen Saisonphase für die Bundesliga-Wasserballer des SV Weiden sorgt eine Hiobsbotschaft für Sorgen. Beim Gastspiel in Düsseldorf muss der Ersatzkeeper für die zuletzt starke Nummer eins ran.

Matthias Kreiner (rote Kappe), Torwart der Weidener Bundesliga-Wasserballer, fällt wegen eines Handbruchs aus.
von Autor PRGProfil

Während die Pro A immer noch aufgrund der Europameisterschaft in Budapest pausiert, geht es bei der Pro B der Deutschen Wasserball-Liga nach der Weihnachtspause mit dem Spielbetrieb weiter. Kurz vor Weihnachten kassierten die Weidener zwei Heimniederlagen, die allerdings am Ende der Hauptrunde möglicherweise keine Rolle spielen werden. Es ist zu erwarten, dass sowohl Krefeld als auch Köln in der Aufstiegs- und Weiden dagegen in der Abstiegsrunde zu finden sein werden. Der kommende Sonntagsgegner, Aufsteiger Düsseldorfer SC 1898, wird dagegen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Gegner der Oberpfälzer auch in der Abstiegsrunde bleiben. Somit werden die Spiele als enorm wichtig eingestuft, denn die Ergebnisse werden nach der Hauptrunde mitgenommen.

Am Sonntag gastiert zunächst Weiden in Düsseldorf, eine Woche später kommt es zum Rückspiel in der Weidener Thermenwelt. Diese Spiele wollen die Weidener gegen hochmotivierte Westdeutsche gewinnen, um sich vor der spannenden Saisonphase so gut wie möglich in der zweiten Tabellenhälfte zu positionieren. Allerdings wurden die Verantwortlichen des Schwimmvereins vor Weihnachten mit einer weiteren Hiobsbotschaft konfrontiert. SV-Keeper Matthias Kreiner hat sich bei einem Sturz den Mittelhandknochen gebrochen und muss bis mindestens Ende Januar pausieren. "Matze war in einer sehr guten Verfassung und gut im Training, das hat uns zunächst richtig heftig getroffen, und wir hoffen, dass er bald wieder ins Tor zurückkehren kann. Aus dieser Situation ergibt sich die Chance für Christopher Klein, der zuletzt stark aufgeholt hat. Mit ihm und einer starken Abwehrleistung dürfte es keine größeren Probleme geben. Wir müssen nur hoffen, dass der Rest der Truppe unverletzt bleibt und die entsprechende Leistung abrufen kann, dann werden wir in den nächsten Spieltagen auch punkten", sagte Trainer Thomas Aigner zum Ausfall seines Schlussmanns.

Aigner ist auch mit der Trainingsleistung und den letzte Woche absolvierten Trainingsspielen gegen SVV Plauen und Stepp Prag sehr zufrieden. Die Einheit in Plauen, auf dem großen Spielfeld habe der Mannschaft wichtige Erkenntnisse für das Spiel gegen Düsseldorf gebracht, und das Trainingsspiel gegen Prag in Weiden sei dagegen eine gute Generalprobe für die folgenden Heimspiele gewesen. Auf jeden Fall ist die SV-Truppe, wenn auch nicht vollzählig, bereit für den Kampf um die optimale Ausgangsposition in der Abstiegsrunde, die nur noch rein theoretisch zu vermeiden ist. "Duisburg, Düsseldorf und Würzburg erwarten wir als Gegner in der Abschlussrunde, diese Spiele zählen für uns jetzt doppelt, darauf müssen wir uns vor allem fokussieren. Zusätzliche Punkte darüber hinaus nehmen wir natürlich auch gerne mit, es hat sich aber gezeigt, dass die drei da vorne in der Tabelle, Hamburg, Köln und Krefeld, nicht unsere Kragenweite sind", merkte Kapitän Thomas Kick an.

Die voraussichtliche Aufstellung für Düsseldorf: Christopher Klein (Tor), Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker und Toni Hinz/Fabio Guarino

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