Wasserballer des SV Weiden zum Bundesliga-Derby nach Plauen

Weiden in der Oberpfalz
17.11.2022 - 15:20 Uhr
Trainer Thomas Aigner stellt seine Mannschaft auf das Bundesliga-Duell in Plauen ein.

Die Wasserballfans im Vogtland und in der Oberpfalz mussten über acht Jahre auf die Neuauflage eines Derbys zwischen dem SV Weiden und SSV Plauen warten. Am Samstag, 19.November, kommen sie endlich wieder auf ihre Kosten, wenn um 19 Uhr im Plauener Stadtbad ddie beiden Kontrahenten aufeinandertreffen.

Im April 2014 ging das letzte Spiel zwischen den beiden Mannschaften in Weiden über die Bühne. Danach gingen die Vogtländer in die DWL-Gruppe A hoch und die Weidener blieben in der B-Gruppe der Bundesliga. In der Zwischenzeit passierte auf beiden Seiten einiges. Der SV Weiden stieg 2016 in die 2. Liga ab, während der SSV Plauen in dieser Zeit noch für Furore unter den acht besten Teams Deutschlands sorgte. Im Sommer 2019 meldete Plauen sein Team aus dem Spielbetrieb der Bundesliga ab und spielte bis zur letzten Saison mit einer verjüngten Mannschaft in der 2. Liga Ost. Im Sommer dieses Jahres unternahmen die Ostdeutschen einen Wiederaufstiegsversuch, der auf Anhieb klappte.

Als Trainer in Plauen fungiert Rico Horlbeck, der von 2004 bis 2010 viele Erfolge mit dem SV Weiden feierte und sich auch als Übungsleiter engagierte. Im Tor der Vogtländer wird der Tscheche Vladimir Srajer zu sehen sein, der über zehn Jahre (2006 bis 2016) das Tor der Oberpfälzer hütete und vor einigen Wochen vom SSV Plauen verpflichtet wurde. „Ich freue mich auf die Duelle. Zu Rico und Vladi haben wir den Kontakt nie gänzlich verloren", sagt Weidens Trainer Thomas Aigner.

Die Plauener sind sicherlich ein Gegner, der ernst zu nehmen ist. Die Vogtländer stehen zwar noch ohne Punktgewinn da, haben aber ihre drei Heimspiel alle nur knapp verloren. Weiden spielte bisher eine Partie in der Bundesliga und siegte klar in Hamburg. Auch der Erfolg im Pokalspiel in Rostock war kein echter Gradmesser. Während die Plauener unbedingt den ersten Erfolg in eigenen Gewässern einfahren wollen, müssen die Weidener zuerst noch herausfinden, wo sie wirklich stehen.

Die Oberpfälzer können auf fast alle Akteure zurückgreifen. Christopher Klein kann aus persönlichen Gründen nicht mitreisen, Jakob Ströll wird noch einige Zeit fehlen und Youngster Andreas Widiker befindet sich krankheitsbedingt noch auf der Formsuche.

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