24.01.2020 - 21:44 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Weidener Wasserballer heiß auf Revanche

Trainer Thomas Aigner fordert gegen Düsseldorf Wiedergutmachung für die 4:9-Pleite vor einer Woche.

Die Weidener Wasserballer (im Bild Kapitän Thomas Kick) spielen am Samstag um 18 Uhr in der Thermenwelt gegen Düsseldorf.
von Autor PRGProfil

Während die Pro A wegen der Europameisterschaften in Budapest immer noch pausiert, läuft in Pro B der Deutschen Wasserball-Liga der Spielbetrieb weiter. Die Weidener Wasserballer wollen am Samstag die 4:9-Pleite vor Wochenfrist in Düsseldorf gutmachen. Der Aufsteiger vom Rhein gastiert um 18 Uhr zum Rückspiel in der Thermenwelt. Das Spiel ist enorm wichtig für den SV Weiden, wenn sich die Ausgangsposition für die Abstiegsrunde nicht weiter verschlechtern soll.

Die Schützlinge von Trainer Thomas Aigner wollen in die Erfolgsspur zurückkehren. Der Coach findet deutliche Worte und verlangt eine Trotzreaktion, "die sich gewaschen hat". Dass so viele Spieler gleichzeitig so einen schlechten Tag wie in Düsseldorf haben, komme selten vor. "Das wird in Weiden nicht mehr passieren, aber dafür müssen wir sehr konzentriert auftreten und unsere Chancen effektiver nutzen.

Den Ausfall des verletzten Stammgoalies Matthias Kreiner will der Coach nicht als Grund für die Pleite von Düsseldorf vorschieben, ganz im Gegenteil: "Christopher Klein hielt sehr gut in Düsseldorf, an ihm lag es sicher nicht. Er macht seinen Job richtig gut. Wir sind alle froh, dass er Matthias würdig vertritt", erklärte Aigner.

Für die Oberpfälzer geht es jetzt mit voller Kraft in Richtung neuer Aufgaben. Mit dem Spiel am Samstag gegen Düsseldorf beginnt eine Dreier-Heimspielserie. Am 1. Februar gastiert der Tabellenzweite Hamburg und am 8. Februar steigt das bayerische Derby gegen Aufsteiger Würzburg. "Wir freuen uns auf das Derby, schön dass die Würzburger wieder dabei sind. Aber zuerst müssen wir Düsseldorf bezwingen und dann bereiten wir uns auf die nächsten Gegner vor", so der Ausblick von Mannschaftsleiter Irek Luczak.

Die Verantwortlichen und die Mannschaft hoffen auf rege Unterstützung ihrer Anhänger. "Es ist einfach schöner, in voller Halle zu spielen. Und die Kraft, die wir daraus schöpfen, ist nicht zu unterschätzen" sagt Kapitän Thomas Kick. Die Mannschaft habe mit ihrem "achten Mann", wie die Fans gerne genannt werden, in der Vergangenheit sogar schon größere Kaliber in Weiden geschlagen. "Wir brauchen die Unterstützung jetzt mehr denn je", ergänzt Kick.

SV Weiden: Klein (Tor), Neumann, A. Hinz, Trottmann, Kick, D. Reichert, Ströll, R. Reichert, Janecek, Jahn, Ryder, Widiker, T. Hinz, Guarino

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