09.08.2018 - 14:48 Uhr
Weiden in der OberpfalzSport

Mit Werner gegen die Nachwehen

Mit dem 0:4 in Passau fällt die Landung der SpVgg SV Weiden auf dem Boden der Tatsachen in der Landesliga Mitte relativ unsanft aus. Chance zur Rehabilitierung besteht am Freitagabend daheim. Zu Gast ist ein Gegner, der schwer in den Seilen hängt.

„Keine Sorge Jungs, ich bin wieder dabei.“ Die SpVgg SV Weiden hofft im Heimspiel gegen Waldkirchen auf die Treffsicherheit von Benjamin Werner (links, mit Moritz Zeitler), der bei der ersten Saisonpleite in Passau noch gefehlt hatte.
von Sebastian SchellProfil

(ssl) Jetzt hat es also auch die SpVgg SV Weiden erwischt. Mit 0:4 beim 1. FC Passau fiel die erste Einbuße der Saison dabei sogar deftig aus und die SpVgg SV damit auf Rang vier der Landesliga Mitte zurück. Für die Mannschaft von Trainer Andreas Scheler ist also Wiedergutmachung angesagt, zugleich soll der bisherige Heimnimbus gewahrt werden.

Dabei wartet am Freitagabend um 19 Uhr im Sparda-Bank-Stadion mit dem TSV Waldkirchen ein "angeschlagener Boxer", der nicht unterschätzt werden darf. "Wir werden einen Teufel tun und den Gegner am Tabellenstand messen. Wir schauen auf uns und wollen eine bessere Leistung abrufen als zuletzt", blickt Scheler voraus.

Schon vier Pleiten

Tatsächlich war der Auftritt seiner Elf im Spitzenspiel in der Drei-Flüsse-Stadt zu wenig, um die zuvor erarbeitete reine Weste zu bewahren. "Wir haben nicht unseren besten Tag erwischt, aber am Ende fiel das Ergebnis trotzdem ein wenig zu hoch aus. Wir hatten gerade im ersten Durchgang unsere Möglichkeiten. Wenn wir diese besser nutzen, verläuft das Spiel vielleicht in eine andere Richtung", sagte Scheler zur ersten Niederlage der Spielzeit.

Deren vier kassierte bereits der nächste Kontrahent aus Waldkirchen. Wenigstens fuhr die Mannschaft von Trainer Anton Autengruber mit dem 0:0 gegen das Spitzenteam des FC Bad Kötzting am vergangenen Wochenende den ersten Zähler der Saison ein. Dennoch stecken die Niederbayern auf Rang 17 der Tabelle fest und liegen meilenweit von den eigenen Ansprüchen entfernt. Diese sind, nach dem zweiten Platz und dem Erreichen der Relegation in der Vorsaison, mit kaum verändertem Kader auch diesmal vorne dabei zu sein. Mit gerade einmal einem erzielten Treffer in fünf Spielen ist aber die Torproduktion aktuell das Haupt-Problem des TSV. Sollte die SpVgg SV heute Abend an ihre bisherigen Heimauftritte anknüpfen (zwei Spiele, sechs Punkte, 6:0 Tore) wird dies ein schwieriges Unterfangen.

Trio kehrt zurück

"Wir werden auf einen Gegner treffen, der mit aller Macht die Wende schaffen will. Es wird für uns wichtig sein, vor allem effektiver nach vorne zu sein und hinten stabil zu stehen", legt Scheler seinen Matchplan fest. Um diesen optimal umzusetzen, stimmen diesmal auch die personellen Voraussetzungen. Benjamin Werner, Maximilian Geber und Dennis Paulus kehren aus ihren Urlauben zurück, weswegen Scheler erstmals der komplette Kader zur Verfügung steht.

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