Seit Mitte März war es still in der Hans-Schröpf-Arena. Zuerst verpassten die Blue Devils die Oberliga-Play-offs, dann brachen der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) und der Bayerische Eissport-Verband (BEV) wegen der Coronakrise die Saison für den Nachwuchs ab. Jetzt hat das Warten für rund 120 Kinder und Jugendliche ein Ende - das Sommertraining läuft. Bis vergangene Woche lief das Training individuell im heimischen Garten, die Trainer gaben Übungen vor. Am 9. Juni schaltete die Corona-Ampel auf "Grün". Alle Teams der Young Blue Devils arbeiten nun auf dem Sportplatz des Augustinus-Gymnasiums oder auf der Freieisfläche des Eisstadions. "Natürlich kann noch nicht voll eingestiegen werden. Die Abstände müssen eingehalten werden, so dass Übungen mit Zweikämpfen oder als Duo noch nicht möglich sind", erklärte Nachwuchsleiter Jens Maschke. Ebenso seien Zuschauer bei den Trainingseinheiten nicht erlaubt.
Die Trainer Sascha Grögor, Jaroslav Brabec und Dennis Bodensteiner haben sich Übungen einfallen lassen, dass die Spieler auch mit Abständen hart trainieren können. Die älteren Mannschaften, wie das DNL-U20-Team, das U17-Bundesligateam und die U15 und U13 trainieren viermal, die U11 dreimal, die U9 und U7 mindestens zweimal pro Woche. "Krafteinheiten, Koordinationsübungen, Laufeinheiten, Sprünge, Treppenläufe, es gibt viele sinnvolle Sachen, die trotz Corona machbar sind", erläutert Maschke. Nun hoffen die Young Blue Devils, dass Ende August, Anfang September Eis-Einheiten möglich sind.









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