Wenzenbach
12.10.2026 - 15:51 Uhr

SV Wenzenbach trennt sich von Trainer Sepp Schuderer

Nach sechs sieglosen Spielen zieht der SV Wenzenbach die Reißleine: Der Landesliga-Aufsteiger trennt sich von Trainer Sepp Schuderer. Ein Nachfolger wurde bereits gefunden, zumindest vorübergehend.

Stationswechsel: Sepp Schuderer ist nicht mehr Trainer des Landesligisten SV Wenzenbach. Archivbild: Dieter Jäschke
Stationswechsel: Sepp Schuderer ist nicht mehr Trainer des Landesligisten SV Wenzenbach.

Der SV Wenzenbach reagiert auf die sportliche Talfahrt und stellt sich auf der Trainerposition neu auf. Wie das FuPa berichtet, hat sich der Landesliga-Aufsteiger am Sonntag von Cheftrainer Sepp Schuderer getrennt. Der 69-Jährige hatte die Mannschaft erst im Sommer übernommen und muss nach 15 Punktspielen bereits wieder gehen.

Nach einem vielversprechenden Start in die erste Landesliga-Saison der Vereinsgeschichte waren die Wenzenbacher zuletzt deutlich ins Straucheln geraten. Seit sechs Spielen wartet der SVW auf einen Sieg, in diesem Zeitraum gelangen lediglich drei eigene Treffer. Zuletzt kassierte die Mannschaft deutliche Niederlagen gegen den FC Sturm Hauzenberg (0:7) und den FC Dingolfing (0:4). Der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt nur noch drei Punkte.

Wie Matthias Beier aus der sportlichen Führung gegenüber FuPa erklärte, sei die Entscheidung den Verantwortlichen nicht leichtgefallen. Menschlich habe es keinerlei Probleme mit Schuderer gegeben. Angesichts der sportlichen Entwicklung erhoffe sich der Verein durch den Trainerwechsel allerdings neue Impulse für die verbleibenden sieben Partien bis zur Winterpause. Die Nachfolge ist zumindest vorübergehend bereits geregelt. Marco Hackner übernimmt interimsweise die Landesliga-Mannschaft. Der 41-Jährige trainiert seit Saisonbeginn die Frauenmannschaft des SV Wenzenbach und war zuvor unter anderem in Pielenhofen-Adlersberg und Duggendorf als Trainer tätig. Als Spieler sammelte er zudem Bayern- und Landesliga-Erfahrung bei Jahn Regensburg II, dem SV Etzenricht und Fortuna Regensburg. Wie lange Hackner die Mannschaft betreuen wird, ist noch offen. Bei der Suche nach einer langfristigen Lösung wollen sich die Verantwortlichen Zeit lassen.

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