29.04.2019 - 16:59 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Attraktiven Gegner an Land ziehen

Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche trifft der SV Schwarzhofen auf seinen Bezirksligakontrahenten FC Wernberg. Mit 4:1 entführte Schwarzhofen am Sonntag die Punkte. Am Mittwoch hat jetzt der SV im Totopokal-Finale Heimvorteil.

Der FC Wernberg, hier mit Stephan Lindner (rechts), möchte sich für die Punktspielniederlage vom Sonntag und für das verlorene Pokalendspiel im vergangenen Jahr revanchieren. Aber es wird nicht einfach werden gegen den SV Schwarzhofen.
von Autor HÜRProfil

Die Mannschaft von Trainer Georg Winkler bezwang am Sonntag den FC Wernberg auf eigenem Platz mit 4:1. Am Mittwoch, 17 Uhr, steht am Schwarzhofener Kaplanacker das Finale des Totopokals auf Kreisebene an der Tagesordnung.

Personell wie gehabt

Personell gesehen wird sich im Vergleich zum Sonntag bei den Schwarzachtalern nicht wesentlich etwas ändern. Christoph Danner und Martin Weiß sind nach wie vor nicht einsatzbereit und Innenverteidiger Christian Fischer fehlt aufgrund eines Bänderrisses an allen Ecken und Enden.

Ziel der Winkler-Elf ist es natürlich, den Titel erneut zu verteidigen, um im August der kommenden Saison einen attraktiven Gegner aus den oberen Ligen zugelost zu bekommen. Hierfür hat jedoch der SV Schwarzhofen mit dem FC Wernberg zunächst eine harte Nuss zu knacken.

Fokussierter Gegner

Die Gäste um Spielertrainer Christian Most mussten in den vergangenen drei Punktspielen herbe und bittere Niederlagen einstecken und die Tabellenführung plus Platz zwei an die SV Grafenwöhr und den SV Hahnbach abgeben. Entsprechend fokussiert erwartet man die Wernberger nun zum Pokalschlager und stellt sich auf mindestens 90 Minuten harten Derbykampf ein.

Drei Spiele muss der FC Wernberg in den nächsten acht Tagen bestreiten. Am Samstag gegen den FC Amberg, Mittwoch darauf das Nachholspiel gegen TuS Kastl und diesen Mittwoch eben im Pokalendspiel in Schwarzhofen. Keine leichte Aufgabe, das der Gastgeber den Pokal bisher dreimal hintereinander gewonnen hat. Voriges Jahr mit einem 4:2 in Wernberg gegen den FC.

Beide Mannschaften trafen sich erst am Sonntag und die Partie endete mit der für den FC unglücklichen 1:4-Niederlage. Wenn man schlecht spielt und verliert, ist das ja in Ordnung. Aber dann gibt es Tage, da spielt man gut und verliert auch, sogar hoch. So erging es dem FC Wernberg am Sonntag.

Krasse Abwehrfehler

Der SV ist zwar aggressiv aufgetreten, um das Spiel der Wernberger zu stören. Trotzdem kontrollierte der Gastgeber weitgehend das Geschehen. Zwei krasse Abwehrfehler führten zu Gegentreffern, eigene Chancen konnten nicht verwertet werden. So genügten dem Gast sechs Schüsse auf das Tor, um vier Treffer zu erzielen.

Trotzdem lässt man beim FC Wernberg den Kopf nicht hängen. Viel ist bereits erreicht, der zweite Platz in der Liga ist noch realistisch zu schaffen.

Und jetzt kommt erst mal das Pokalendspiel, wo man sich gleich zweimal revanchieren will, gegen die Endspielniederlage im vorigen Jahr und wegen des verkorksten Spiels am Sonntag. Einige Spieler sind leicht angeschlagen, andere haben sich wieder erholt.

Matthias Schreyer ist für die Pokalbegegnung spielberechtigt, so dass man es dem SV Schwarzhofen nicht leicht machen will, zum vierten Male hintereinander im Toto-Pokal Sieger zu werden.

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