19.10.2018 - 11:38 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Bezirksliga-Duell der Tabellen-Nachbarn

Der TSV Detag Wernberg empfängt im Landkreis-Derby den SV Schwarzhofen. Offen ist noch, ob bei den Gästen ein lange verletzt fehlender Leistungsträger in die Startelf zurückkehrt.

Der monatelang verletzt fehlende Martin Weiß (rechts) steht beim SV Schwarzhofen vor einer Rückkehr in die Startelf.
von Externer BeitragProfil

Nach der dürftigen zweiten Halbzeit gegen den SSV Paulsdorf hieß es für den TSV Detag Wernberg: Mund abputzen und die grausame Vorstellung sofort ad acta zu legen. Am Samstag um 16 Uhr empfangen die "Lila-Weißen" zum Rückrundenstart mit dem SV Schwarzhofen ein ganz anderes Kaliber im Detag-Stadion. Die Schwarzachtaler waren in den letzten Jahren immer im vorderen Tabellendrittel der Bezirksliga vertreten und sind auch in dieser Saison in der Lage, jeden Gegner zu schlagen. Die Köblitzer sind hinreichend gewarnt und müssen hochkonzentriert und aggressiv zu Werke gehen, um die gute Heimbilanz weiter auszubauen. Der fünfte Tabellenplatz soll mit einem Dreier zementiert werden.

Das wird nicht einfach: Denn wer - wie Schwarzhofen zuletzt - in Schwarzenfeld gewinnt, fährt nicht als Außenseiter nach Unterköblitz. SV-Trainer Adi Götz kann nach längerer Verletzung zudem wieder auf seinen Spielmacher und Torjäger Martin Weiß zurückgreifen. Dessen Rückkehr verleiht dem Team noch einmal mehr Qualität. Da Schwarzhofen eines der besten Auswärtsteams der Liga stellt und in der Fremde mehr Punkte als daheim holte, wird es ein Match auf Augenhöhe. Detag-Trainer Tom Gietl wird seinen Plan, den er bereits im Kopf hatte, überholen müssen, denn mit Alexander Luff (Hüftverletzung), Klaus Moucha (Bänderverletzung), Patrick Luff (beruflich verhindert) und Nico Denkewitz (Muskelverletzung) fallen neben den langzeitverletzten Moritz Plößl, Simon Polster und Kevin Mann vier weitere wichtige Spieler aus. Hinter dem Einsatz von Dominik Häffner steht ein Fragezeichen.

Auf der anderen Seite in Schwarzhofen sind es derzeit einfach zu viele Fehler, die dem SV das Punkten nicht leichter machen. Zwar spielt die Mannschaft teils gefällig nach vorne, doch hapert es immer wieder im Defensivbereich und im Umschaltverhalten nach Ballverlusten nach hinten. So kommen die Gegner zu einfach zu guten Einschussgelegenheiten. Der Achtungserfolg in Schwarzenfeld gab der Mannschaft etwas den Glauben zurück, enge Spiele hinten raus doch noch gewinnen zu können. Dennoch gilt es vor Augen zu führen, dass dieser Sieg bei konsequenter Chancenverwertung des FC Schwarzenfeld nicht möglich gewesen wäre. Gegen heimstarke Wernberger erhoffen sich die Schwarzhofener durch die Rückkehr vom zuletzt rotgesperrten Innenverteidiger Christian Weiß mehr Stabilität im Defensivzentrum. Ob es diesmal für einen Startelf-Einsatz vom monatelang verletzten Martin Weiß reicht, bleibt abzuwarten.

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