14.06.2019 - 15:30 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

Da ist Christian Most ganz froh ...

Der FC Wernberg war, trotz Negativserie am Ende, in der vergangenen Saison eine positive Überraschung der Bezirksliga Nord. Der Trainer ist vorsichtig, was die neue Spielzeit betrifft. Und froh, dass er gegen ein Team nicht spielen muss.

Christian Most (links) in Aktion: Der Spielertrainer des FC Wernberg kann nahezu auf sein bewährtes Team bauen.
von Josef Maier Kontakt Profil

Da wissen seine Jungs gleich mal, was los ist: "Ich bin ganz froh, dass wir am Anfang solche Kaliber haben." Christian Most hat bei der Planung der Vorbereitung beim FC Wernberg bewusst darauf geschaut, dass seine Spieler gleich gleich gefordert werden. Am Dienstag, 18. Juni, beginnt der Bezirksligist, der in der vergangenen Saison so lange an der Tabellenspitze lag, wieder mit dem Training. Am Sonntag, 23. Juni, folgt der erste Test: Zu Hause gegen den Nordost-Landesligisten SV Mitterteich, fünf Tage später, am Freitagabend, geht es zum Mitte-Landesligisten SC Ettmannsdorf. "Diese Spiele sind verdammt wichtig, da können meine Spieler viel lernen", erklärt der Spielertrainer. Zum Ende der Vorbereitung hin, vor dem ersten Bezirksligaspiel am 21. Juli, folgen dann keine so starken Gegner mehr. Da gehe es auch darum, das Spielerische zu verfeinern. Most: "Und da können wir uns auch das Selbstvertrauen für den Saisonstart holen."

Traditionell setzt der FC Wernberg auch in dieser Saison wieder auf Konstanz. Zwar rücken acht-A-Jugendspieler in den Seniorenbereich nach, doch mit Jonathan Schatz (24) kommt eigentlich nur ein externer Neuer. Der Offensivmann vom Kreisklassisten SV Trisching erzielte in der vergangenen Saison zehn Tore. Die A-Junioren Christopher Meller und Christian Pechtl standen schon in der vergangenen Spielzeit einige Male im FC-Kader. "Ich bin kein Freund von all zu vielen Neuzugängen, ich setzte da mehr auf Kontinuität", sagt Most. Verzichten muss der FC künftig auf Matthias Dietl. Der Offensivmann hatte sich im Winter in einem Testspiel schwer am Knie verletzt und kann nicht mehr Fußballspielen. Max Schatz, auch ein wichtiger Mann im Teamgefüge, wird aufgrund seiner beruflichen Situation nur noch sporadisch spielen können.

Most will vor allem seine bestehende Mannschaft, die ja in der abgelaufenen Spielzeit ihre Stärke lange angedeutet hat, weiterentwickeln. In den letzten Saisonwochen gab es allerdings einen Leistungsknick und deshalb ist der 35-Jährige auch mit dem Formulieren eines Saisonziels vorsichtig: "Die Niederlagenserie zuletzt war nicht ohne. Die müssen wir schnell aus dem Kopf bringen." Deswegen könne er jetzt auch nicht sagen, man wolle vorne wieder angreifen. Zudem hält auch er diese Bezirksliga Nord, wie es schon sein Kumpel und Trainerkollege Christian Zechmann vom TSV Stulln, formulierte, für "ganz, ganz stark". Klubs wie der SC Luhe-Wildenau, die SpVgg SV Weiden II oder der FV Vilseck, "das sind ja keine normalen Aufsteiger. Die haben höherklassig so viel Erfahrung". Aber auch die Stullner schätzt er stark ein. Hätte nur noch ein Derby gegen die SpVgg Pfreimd gefehlt? "Nein, Gott sei Dank nicht", winkt Most ab. "Ich bin ja ein gebürtiger Pfreimder. Die SpVgg ist mein Heimatverein, ich spielte dort in der Jugend und war dort mit Christian Zechmann auch lange Spielertrainer." Und augenzwinkernd fügt er an: "Da bin ich natürlich auch noch SpVgg-Fan."

Hintergrund:

Testspiele FC Wernberg

Sonntag, 23. Juni: FC Wernberg - SV Mitterteich

Freitag, 28. Juni: SC Ettmannsdorf - FC Wernberg

Sonntag, 30. Juni: SC Katzdorf - FC Wernberg

Samstag, 6. Juli: FC Wernberg - FC Weiden-Ost (Kreisliga Weiden)

Mittwoch, 10. Juli: FC Wernberg - FC Rieden (Kreisliga Amberg)

Samstag, 13. Juli: VfB Mantel (Kreisliga Weiden) - FC Wernberg

Sonntag, 21. Juli: 1. Spieltag Bezirksliga Nord FC Wernberg - SV Hahnbach

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