Am Sonntag, 28. April, um 15.15 Uhr empfängt der FC Wernberg den Tabellenfünften SV Schwarzhofen. Beide Mannschaften treffen sich am Mittwoch, 1. Mai, erneut, dann – wie bereits im vergangenen Jahr – in Schwarzhofen zum Toto-Pokal-Endspiel. Zwei Niederlagen binnen einer Woche stellen für den FC in der aktuellen Saison eine neue Situation dar, die es erst einmal zu verdauen gilt. Die Niederlage in Paulsdorf zeigte, dass es im Fußball ab und an nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, oder wie es nach Tabellenstand eigentlich laufen müsste. Ein verschossener Elfmeter und einige vergebene Großchancen bewiesen dies. FC-Spielertrainer Christian Most sieht diese Phase aber positiv als einen weiteren Entwicklungsschritt seiner Mannschaft.
Aufgrund der Tabellensituation ist den Wernbergern eine gewisse Leichtigkeit im Spiel abhandengekommen. Deshalb war es wichtig, nun eine ganze gute Trainingswoche Zeit gehabt zu haben, um sich gut auf das nächste Heimspiel vorzubereiten. Mit dem SV Schwarzhofen gastiert ein weiteres Schwergewicht der Bezirksliga Nord in Wernberg. Der Gast gehört seit vielen Spielzeiten stets zur Spitzengruppe der Liga. Er verfügt über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten. Für die Most-Truppe wird es deshalb wichtig, sowohl die individuelle Klasse des SVS in den Griff zu bekommen, als auch das eigene Spiel wieder zu verbessern. Dazu gehört die Defensivarbeit gegen den Ball und in der Offensive ein verbessertes Pass- und Positionsspiel. Der Kader wird sich zwangsweise verändern. Matthias Schreyer wird wegen seiner Roten Karte aus dem Paulsdorf-Spiel fehlen, wahrscheinlich wird auch Alexander Grill passen müssen, der in Paulsdorf wegen einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden musste.
Beim SV Schwarzhofen ist man gespannt darauf, wie sich die Mannschaft von Trainer Georg Winkler in den beiden Spielen gegen ein Top-Team der Bezirksliga präsentiert. Höhen und Tiefen kennzeichneten die vergangenen Spieltage des SV mit einer unterm Strich zufriedenstellenden Punktebilanz.
Allerdings ist die Entwicklung beziehungsweise der Zustand einiger vermeintlicher Leistungsträger derzeit nur bedingt bezirksligatauglich. Kleinere Verletzungen, Urlaubsaufenthalte oder berufliche sowie schulische Termine erlauben keinen sinnvollen und geregelten Trainingsablauf im Schwarzhofener Lager. Es gilt, sich nun wieder neu aufzurichten und mit Blick auf die kommende Bezirksliga-Saison ein anderes Gesicht zu zeigen. Mit dieser „Blutauffrischung“ hierfür hat Coach Winkler bereits begonnen. Priorisiert wird noch mehr als zuvor die Identität der vorhandenen Spieler mit dem Verein und der Philosophie, Eigengewächse auch im Seniorenbereich auf Bezirksligaebene einzubinden.













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