02.08.2019 - 17:22 Uhr
Wernberg-KöblitzSport

TSV Detag im Naabtal-Derby gegen 1. FC Schwarzenfeld

Diese Bezirksliga Nord lebt in dieser Saison von den Derbys. Ein ganz interessantes wird am Samstag auf dem Nebenplatz des TSV Detag Wernberg ausgetragen.

Detag-Offensivmann Thimo Luff (weißes Trikot) im Laufduell mit einem Kulmainer. Die Wernberger erwarten am Samstag den 1. FC Schwarzenfeld zum Naabtal-Derby.
von Joachim LuffProfil

Wernberg/Schwarzenfeld.(lfj) Der zweite Tabellenplatz ist für den TSV Detag Wernberg eine schöne Momentaufnahme. Dieser Rang hat aber nach zwei Spieltagen, wie die gesamte Tabellenkonstellation in der Bezirksliga Nord, noch keinerlei Aussagekraft besitzt. Der TSV Detag hat in den Spielen gegen Kulmain (5:0) und in Raigering (3:3) zwar gezeigt, dass ihm auch in dieser heuer sehr starken Liga nicht bange sein muss, doch von einer Spitzenmannschaft ist die Truppe von Trainer Tom Gietl noch ein ganzes Stück entfernt. Eine Spitzenmannschaft wäre zum Beispiel in Raigering nicht so billig in Rückstand geraten, sprich, hätte bei den Gegentoren besser verteidigt. Dennoch muss man den "Lila-weißen" ein Lob aussprechen. Denn so, wie sie in Raigering ein verloren geglaubtes Spiel nach 1:3-Rückstand in der Nachspielzeit, teilweise sogar in Unterzahl, noch aus dem Feuer riss, erinnert an die letzte Saison, als so mancher Rückstand mit großer Moral noch umgebogen wurde.

Erfahrene Akteure

Nun gilt es für die Köblitzer, die Konzentration noch zu erhöhen, denn die Gegner in den nächsten Wochen werden keinesfalls leichter. Am Samstag um 18 Uhr kreuzt der 1.FC Schwarzenfeld zum Naabtal-Derby in Unterköblitz auf. Die Mannschaft von Wolfgang Richthammer ist stärker einzustufen als letzte Saison und hat etliche Landesligaerfahrene und individuell starke Akteure in ihren Reihen.

Mehrere Spieler fraglich

Beim TSV Detag fehlt mit Dominik Häffner (Urlaub) ein erfahrener Abwehrspieler, außerdem ist der Einsatz einiger erkrankter oder angeschlagener Spieler mehr als fraglich. Trotz einiger Umstellungen, die der Detag-Coach vornehmen muss, sollte er eine Mannschaft auf den Platz schicken können, die in der Lage ist, die Punkte auf die Habenseite zu bringen

Nach dem Heimsieg zuletzt gegen den FV Vilseck gehen die Schwarzenfelder selbstbewusst, aber trotzdem mit Respekt vor dem Gegner in die Begegnung. Die Wernberger zählen für sie auch heuer wieder zum erweiterten Kreis der Favoriten. Der Schwarzenfelder Trainer Wolfgang Richthammer hofft darauf, dass seine Mannschaft an die läuferisch und kämpferisch gute Leistung der Vorwoche anknüpfen kann. "Wenn wir in Wernberg etwas Zählbares erreichen wollen, müssen wir versuchen, aus einer kompakten Abwehr heraus zu spielen, schnell umzuschalten und dann unsere Chancen nutzen", sagt Richthammer. Insgesamt stehen die Schwarzenfelder, die sich dem spielerischen Element verschrieben haben, vor einer sehr schwierigen Aufgabe, weil die Partie auf dem kleinen Ausweichplatz stattfindet, nachdem der Wernberger Hauptplatz wegen Renovierungsarbeiten gesperrt ist. Taktisch werden die Gäste eher defensiv ausgerichtet sein.

Für dieses Nachbarschaftsduell steht dem 1. FC erneut nicht der komplette Kader zur Verfügung. Marco Griebl fehlt aus privaten Gründen, Max Klebl und Enis Yalcin sind in Urlaub und Philipp Fischer fehlt voraussichtlich wegen einer Verletzung. Erstmals spielberechtigt sind die beiden Nachwuchsleute Stangl und Imeri. Mit einem Unentschieden wäre Wolfgang Richthammer zufrieden.

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