10.02.2020 - 16:56 Uhr
WiesauSport

Meghan Wystrichowski für die großen Events qualifiziert

Jetzt kommen die Saison-Höhepunkte: Die Junioren-Eisschnellläuferin aus Wiesau fährt zum Weltcup-Finale und zur Weltmeisterschaft.

Meghan Wystrichowski.
von Externer BeitragProfil

Meghan Wystrichowski bleibt in der Erfolgsspur: Die Eisschnellläuferin aus Wiesau hat sich sowohl für die Junioren-Weltmeisterschaft in Tomaszow-Mazowiecki (Polen) als auch das Junioren-Weltcup-Finale in Minsk qualifiziert. Die 17-Jährige erfüllte bei der deutschen Meisterschaften im Mehrkampf der Junioren A/B in Erfurt die jeweiligen Normen.Wystrichowski präsentierte sich auf ihrer Heimbahn nicht ganz so stark wie vor dem Jahreswechsel. Ein grippaler Infekt hatte sie zu Beginn des neuen Jahres im Trainingsplan zurückgeworfen.

Bereits am Freitagnachmittag fiel der erste Startschuss über die 500-Meter-Sprintstrecke. Wystrichowski kam mit einer Zeit von 40,63 Sekunden als Dritte bei den Junioren A ins Ziel. Über die 1500 Meter, ihre Paradestrecke, lief die ehrgeizige Sportlerin neue persönliche Bestzeit von 2:05,12 Minuten und wurde mit Platz zwei belohnt. Am Samstag standen die 1000 Meter auf dem Programm. Hier machte sich der Trainingsrückstand bemerkbar. Die Läufe am Vortag hatten zu viel Kraft gekostet. Wystrichowski beendete den Lauf in 1:21,00 Minuten auf Platz vier.

Damit hat die Stiftländerin zwar alle Qualifikationsnormen über die drei Strecken erfüllt, sie wird aber bei den nun folgenden internationalen Wettkämpfen voraussichtlich nur über 1500 Meter und beim Teampursuit (zusammen mit Victoria Stirnemann/Erfurt und Anna Ostlender/Inzell) an den Start gehen, da es beim Weltcupfinale und der WM weniger Startplätze gibt. Schade, da sie durch die tollen Platzierungen bei den vorherigen Junioren-Weltcups bereits viele Punkte über 500 und 1000 Meter für das Gesamtklassement gesammelt hat.

Bereits am Donnerstag wird Wystrichowski mit der deutschen Mannschaft nach Minsk reisen, wo am Wochenende der Abschluss des Junioren-Weltcups stattfindet. Von Weißrussland geht es dann direkt weiter nach Polen zur WM.

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