12.11.2019 - 14:08 Uhr
WiesauSport

Meghan Wystrichowski qualifiziert sich für Junioren-Weltcup

Die 17-jährige Wiesauerin läuft bei den internationalen deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell mit gleich drei persönliche Bestzeiten drei mal in die Top Ten. Die Belohnung folgt auf dem Fuß.

Die Wiesauerin Meghan Wystrichowski in Diensten des ESC Erfurt ließ bei den deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in Inzell aufhorchen.
von Externer BeitragProfil

Um sich für den Junioren-Weltcup zu qualifizieren, musste es Meghan Wystrichowski mit nationalen und internationalen Eisschnelllauf-Größen aufnehmen. Bei den deutschen Meisterschaften in Inzell, die erstmals mit internationaler Konkurrenz ausgetragen wurden, lieferte die 17-Jährige, die seit fünf Jahren am Olympia-Stützpunkt in Erfurt trainiert und dort das Sportgymnasium besucht, richtig ab: Nach drei Starts standen drei Top-Ten-Platzierungen sowie drei persönliche Bestleistungen zu Buche. Über die 500-Meter-Sprintstrecke standen für Wystrichowski trotz einiger Ausrutscher am Ende 40,62 Sekunden auf der Anzeigetafel. Damit verpasste sie mit Platz vier und sechs Hundertstelsekunden Rückstand knapp das nationale Podium und landete international auf Platz 6. Die Norm für den Junioren-Weltcup war aber erfüllt. Das Rennen über 1000 Meter war stärker besetzt als die reine Sprintstrecke, aber auch hier behauptete sich die Wiesauerin mit persönlicher Bestleistung (1:20,48 Minuten) und Platz sieben in der nationalen sowie Platz acht in der internationalen Wertung. Auch diese Norm für den Junioren-Weltcup war geschafft. Im letzten Rennen stand die 1500-Meter-Distanz auf dem Programm. Mit einem schnellen Angang und einer guten Renneinteilung lief Wystrichowski auch über diese Strecke persönliche Bestleistung (2:05,40 Minuten): Dritte Norm erfüllt, Platz sechs national und Platz acht international. Nur Victoria Stirnemann und Wystrichowski schafften aus deutscher Sicht die Norm für den Junioren-Weltcup über 1500 Meter.

Für dieses Ziel musste die Stiftländerin ordentlich schuften. Im Frühjahr wurde sie in den Nachwuchskader der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) berufen und hat seitdem viele Lehrgänge und Trainingseinheiten mit dem deutschen Nachwuchskader absolviert. Auch mit Heimtrainerin Gunda Niemann-Stirnemann stand hartes Training auf dem Rennrad, im Kraftraum und auf Inlineskates auf der Tagesordnung. Für eine optimale Saisonvorbereitung auf dem Eis hatte Wystrichowski im Sommer auf Wettkämpfe im Inline-Speedskaten verzichtet. In dem Sport, mit dem ihre sportliche Laufbahn beim TB Jahn Wiesau eigentlich begonnen hat und bei dem sie bereits Wettkämpfe für das deutschen Nationalteam bestritten hat. Doch der Aufwand hat sich mit der Nominierung für die ersten beiden Junioren-Weltcups gelohnt. Bereits am Donnerstag reist Wystrichowski mit dem deutschen Nachwuchskader zum ersten Juniorenweltcup nach Bjugn (Norwegen). Anschließend geht es direkt weiter nach Enschede (Niederlande). Wenn sie es schafft, die Form zu halten, gute Leistungen bei den Junioren-Weltcups zu zeigen, und gesund zu bleiben, dann ist eine Nominierung für die Junioren-WM durchaus möglich.

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