Sie stoßen auf eine Nummer, die auch für den Bereich Sulzbach-Rosenberg gelten soll, und rufen dort an. Eine Dame am anderen Ende versichert, sie werde sich um einen Elektriker kümmern. Bezahlt werden könnte per Karte oder bar. Tatsächlich ruft etwas später ein Handwerker zurück und kündigt sein Kommen an.
Um 12.30 Uhr erscheinen zwei Mann mit einem Regensburger Auto. Sie eröffnen dem Mann, dass Kartenzahlung nicht geht, worauf dieser versichert, mit ihnen zum nächsten Bankautomaten zu fahren und das Geld abzuheben.
Dann inspizieren die beiden den Schaltkasten, entdecken einen defekten FI-Schalter und tauschen ihn aus - Arbeitszeit 30 Minuten. Der Strom fließt wieder überall. Dann stellen sie die Rechnung auf: Arbeitspauschale 259 Euro, Einsatzpauschale 49 Euro, pro Viertelstunde 49,90 Euro Arbeitslohn für jeden der beiden plus 100 Prozent Sonntagszuschlag, Material 241 Euro - am Ende stehen 933,91 Euro auf dem Formular.
Der Rentner schluckt. Aber wie versprochen fährt er mit dem Duo zum Bankautomaten und zahlt die Handwerker aus. Zwar geht er tags darauf zum Rechtsanwalt. Der prüft jetzt, was zu machen ist. Aber das Geld wird wohl weg sein.



















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