16.05.2018 - 17:28 Uhr
TirschenreuthOberpfalz

Bauauschuss Tirschenreuth: Ehemaliges Casino auf der Tagesordnung Lokal statt Mauerblümchen

Kommt ins ehemalige Casino wieder Leben? Zumindest stellt Maria Beck eine Bauvoranfrage, ob es möglich ist, ein Lokal in dem Gebäude oberhalb des "TEO"-Einkaufszentrums zu errichten.

Das ehemalige Casino oberhalb des "TEO"-Einkaufszentrums führt seit Jahren ein Mauerblümchendasein. Nun könnte endlich wieder Leben in das Gebäude kommen. Eine Bauvoranfrage hat der Bauausschuss einstimmig befürwortet. Bild: kro
von Konrad RosnerProfil

Bürgermeister Franz Stahl zeigte sich im Bauausschuss sehr erfreut. Schließlich soll das alte Gebäude wieder einer Nutzung zugeführt werden. Das Gremium befürwortete die Anfrage einstimmig. Der Rathauschef hoffte, dass nun auch ein Bauantrag folgen werde. Allerdings sei noch ein Stellplatznachweis vorzulegen.

Der Bauverein zu Tirschenreuth will zu seinen schon sechs bestehenden Stahlbetongaragen in der Paul-Straub-Straße 3 noch drei weitere bauen. Der Ausschuss hatte nichts dagegen. Auch die weiteren Abstimmungen fielen einstimmig aus. Dabei war der geplante Neubau einer Maschinenhalle der Kraus GdbR in Gründlbach, der Abriss der bestehenden Scheunen und der Umbau einer bestehenden Scheune zur Maschinenhalle sowie der Neubau einer Jauchegrube in Hohenwald. Diesen Bauantrag stellten Kathrin und Bernd Hössl. Noch vier weitere Bauanträge, die Stahl kurzfristig mit auf die Tagesordnung setzte, wurden einstimmig befürwortet.

Unter dem Punkt "Anfragen" schlug Konrad Schedl eine Ampellösung an der "Anker"-Kreuzung vor, zumindest sei dies ein Nachdenken wert. Denn wenn man von der Dammstraße komme, stehe man vor allem bei Stoßzeiten sehr lange im Stau, dies gelte vor allem für Linksabbieger. Der Stau reiche dann schon mal bis zum ehemaligen Kino.

Der Bürgermeister versicherte, dass er darüber mit dem Straßenbauamt sprechen wolle. Dies gelte auch für den Hinweis von drittem Bürgermeister Norbert Schuller, der einen Vorschlag mehrerer Bürger weitergab, die Zone-30-Regelung in der Mühlbühlstraße zumindest bis zum Milchhof zu verlängern, zumal die Kurve doch recht gefährlich und unübersichtlich sei. Stahl betonte, dass dies eine Staatsstraße sei, für mögliche Anordnungen sei nicht die Stadt zuständig.

Hans Zölch monierte wieder das schlechte Handynetz in Wondreb. Er forderte, einen Masten aufzustellen. Stahl betonte, dass dies keine kommunale Aufgabe sei, wenn auch er prinzipiell dafür sei. Eigentlich seien die Anbieter gefordert. Dass sich hier nichts rühre, sei der Privatisierung geschuldet. Der Rathauschef wolle sich im Bayerischen Städtetag darum kümmern. Andere Ausschussmitglieder verwiesen aber darauf, dass nicht jeder Anbieter in Wondreb ein schlechtes Handynetz vorweise.

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