Kreisklasse Ost
In der Kreisklasse Ost sind vor dem letzten Spieltag alle Entscheidungen gefallen. Die SG Marktredwitz (1./68) sicherte sich die Meisterschaft und den direkten Aufstieg, der TSV Neualbenreuth (2./63) geht in die Relegation. Schon seit Wochen stehen die SG Tirschenreuth/Großkonreuth (15./15) und der ATSV Tirschenreuth II (16./12) als Absteiger fest. In den letzten Spielen der Saison geht es lediglich um die eine oder andere Verbesserung in der Tabelle oder die Ehre.
TSV Konnersreuth II – TSV Friedenfels
In Falkenberg zeigte die Heimelf laut Spielleiter Florian Neumann seit langem eine schwache Leistung. „Wir verließen verdient als Verlierer den Platz. Schade, dass damit die Serie von neun ungeschlagenen Spielen zu Ende ging.“ Um die Saison ordentlich mit einem Weißwurstessen ausklingen zu lassen, wäre ein Sieg nicht schlecht. Die Personallage bleibt angespannt. „Im Derby gegen ersatzgeschwächte Fuchsmühler kam wir über ein mageres Remis nicht hinaus“, ärgert sich der scheidende TSV-Trainer Eddi Bauer noch heute.“Wir waren in der Offensive einfach zu harmlos. In das letzte Saisonspiel gehen wir trotzdem ganz entspannt.“ Es fehlt lediglich Spielertrainer Bauer.
ATSV Tirschenreuth II – DJK Falkenberg
„Wir wollen uns im letzten Spiel der Saison mit einer ordentlichen Leistung verabschieden. Vielleicht gelingt uns ja erneut eine kleine Überraschung wie beim 2:1-Vorrundenerfolg“, sieht ATSV-Trainer Marco Zeus der Partie gelassen entgegen. Fehlen werden Kraus und Pilz.“An das Hinspiel erinnere ich mich nur ungern“, gesteht DJK-Trainer Christian Neumann. „Trotz zahlreicher Chancen gingen wir als Verlierer vom Platz. Das soll sich am Samstag unbedingt ändern.“ Bis auf Konrad sind alle Spieler an Bord.
SG Fuchsmühl – SG Marktredwitz
Eigentlich geht es für die Hausherren um nichts mehr. Aber die deftige 0:4-Hinspielniederlage ist noch nicht vergessen. Gerne würden sie sich dafür revanchieren. Ob die Mittel dazu reichen bleibt abzuwarten. Vielleicht stecken den Gästen die Aufstiegsfeierlichkeiten noch in den Knochen. Von den Gästen gibt es keine Informationen. Als Meister und direkter Aufsteiger werden sie kaum mehr viel investieren als nötig.
TSV Arzberg-Röthenbach – TSV Neualbenreuth
„Die Leistung in Pechbrunn war eine der schwächsten der Saison“, bemängelt Trainer Andreas Habel. „Man merkt den Spielern einfach an, dass es um nichts mehr geht.“ Trotzdem versucht er alles, sein Team gegen Relegationsplatzinhaber noch einmal alles zu motivieren. Allerdings fehlen weitere vier Stammspieler. Ohne große Erwartungen reisen die Gäste an. „Für beide Teams geht es um nichts mehr. Mit Blick auf die Relegation sollten wir das Spiel schon noch ernst nehmen“, fordert Gästespielleiter Martin Maier. Wegen einer Hochzeit stehen einige Spieler nicht zur Verfügung.
FC Tirschenreuth II – SV Pechbrunn
Nach der klaren Niederlage in Waldsassen bleiben die Hausherren auf dem vierten Platz sitzen. Da es für beide Teams um rein gar nichts mehr geht, hofft FC-Spielleiter Thomas Schramm auf ein offenes und flottes Spiel, ohne taktische Zwänge. „Wir sollten den Zuschauern einen interessante Partie zum Saisonabschluss bieten.“ Mit einem Sieg könnten sich die Gäste in der Tabelle ganz weit noch oben arbeiten, wenn es die Konkurrenz zulässt. Ob sie noch einmal die nötige Motivation dazu aufbringen, bleibt abzuwarten.
SG Tirschenr./Großkonr. - ASV Waldsassen
Für die Hausherren ist es die letzte Begegnung vor der Trennung beider Vereine. Nicht vergessen hat Trainer Tobias Stilp die vernichtende 0:12-Niederlage aus der Hinrunde. „Wir geben noch einmal alles, um sich dafür zu rechtfertigen.“ Ob die Mittel dazu reichen, bleibt dahingestellt. Kapitän Laab fehlt gegen seinen Heimatverein. „Hätten wir in den entscheidenden Phasen eine ähnliche Leistung wie in Tirschenreuth abgeliefert wäre mehr drin gewesen“, ärgert sich ASV-Trainer Tom Stark schon etwas. „Natürlich wollen wir die Saison mit einem Sieg beenden, sollten uns aber nicht vom Tabellenstand der Heimelf blenden lassen. Sie ist, wie zuletzt gesehen, immer für eine Überraschung gut.“
SV Leutendorf – TSV Bärnau
„Wir versuchen im letzten Spiel der Saison an die Leistung aus der ersten Halbzeit gegen Tirschenreuth/Großkonreuth anzuknüpfen, um mindestens einen Zähler zu ergattern“, fordert SV-Spielleiter Thomas Cernousek. „Das Saisonziel Klassenerhalt wurde erreicht, und damit sind wir mehr als zufrieden.“ Spielertrainer Marian Vaclavik ist wieder einsatzbereit. Große Abwehrschwächen offenbarten die Gäste beim 4:4 in Kondrau. „In Leutendorf darf uns so etwas nicht mehr passieren. Die Defensive muss viel kompakter auftreten“, sagt TSV-Spielleiter Markus Fichtner. An der schwierigen Personallage ändert sich weiter nichts. „Trotzdem versuchen wir alles, den Vorrundensieg zu wiederholen.“
SV Griesbach – SF Kondrau II
Gerne würden sich SV-Trainer Manuel Waller und seine Mannschaft mit einem Sieg von ihren treuen Fans verabschieden. „Die sind heuer nicht gerade verwöhnt worden. Es gilt einiges gutzumachen.“ Allerdings fehlen etliche Stammspieler, so dass dieses Vorhaben schwierig wird. Um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen benötigen die Gäste einen Dreier. Und diesen wollen sie unbedingt holen. „Damit könnten wir auf den siebten Tabellenplatz klettern und eine Saison erfolgreich beenden. Aber auch der Gegner wird ähnlich motiviert sein“, vermutet SF-Spielleiter Philipp Hopfner. Die Mannschaft richtet sich wie immer nach der Ersten.












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