Kreisliga Süd
Die Kickers aus Selb haben es geschafft! Sie steigen als Meister direkt in die Bezirksliga auf, der VfB Arzberg bekommt in der Relegation eine weitere Chance. Spannung pur verspricht am letzten Spieltag der Abstiegskampf. Eine Entscheidung ist schon gefallen. Der SC Mähring (16./25) wird den bitteren Weg in die Kreisklasse antreten müssen. Dem FC Lorenzreuth (15./25) trifft das gleiche Schicksal, verliert er beim ATSV Tirschenreuth (14./28). Trotz eines Sieges droht Letzterem die Relegation. Um dieser zu entgehen benötigt die SpVgg Wiesau (13./30) dringend einen Dreier, muss aber hoffen, das die vor ihr liegenden TSV Waldershof (12./32), sowie ASV Wunsiedel (11./32) leer ausgehen.
SC Mähring – SV Steinmühle
„Dieser Absieg schmerzt ganz besonders“, sagt SC-Trainer Rudi Kraus. „Die Qualitität der Mannschaft für die Kreisliga ist unbestritten. Diese wollen wir noch einmal gegen die Gäste unter Beweis stellen und uns somit würdig aus der Kreisliga verabschieden.“ Ob dies gelingt ist eher fragwürdig, fehlen doch etliche Stammspieler. In Rehau belohnten sich die Gäste für ihren guten Auftritt mit einem Dreier. Für SV-Trainer Thorsten Meier geht es an der Grenze um nichts mehr. Trotzdem wollen die Gäste eine tolle Saison mit einem Sieg abschließen. Die Personallage bleibt weiterhin angespannt.
TSV Konnersreuth – FC Rehau
Mit einem rekordverdächtigen 8:5-Sieg kehrte die Heimelf von der Auswärtspartie in Lorenzreuth zurück. „Nach der klaren Führung jedoch gingen wir mit dem Abwehrverhalten etwas fahrlässig um“, blickt TSV-Spielertrainer Florian Neumann zurück. „Das dürfen wir uns gegen die Oberfranken nicht erlauben. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir die Saison mit einem Sieg beenden.“ Der Kader bleibt unverändert. Rang Drei ist den Gästen nicht mehr zu nehmen. Deshalb gehen sie etwas ruhiger das letzte Saisonspiel an, ohne aber den nötigen Ehrgeiz nicht außer acht zu lassen. Mit einer Niederlagen wollen sie eine optimale Saison nicht beenden.
ATSV Tirschenreuth – FC Lorenzreuth
Noch heute trauert ATSV-Coach Marco Zeus dem verpassten Punktgewinn in Schwarzenbach nach, der seiner Meinung nach unbedingt verdient gewesen wäre. Nun gilt die Konuzntration dem Kellerduell. Mit einem Sieg hätten die Hausherren die Relegation sicher in der Tasche und diese Chance wollen sie unbedingt nutzen. „Leider müssen wir auf die Leistungsträger Buch und Münsterer verzichten. Aber die restliche Mannschaft wird alles geben“, ist sich Zeus sicher. Erst einmal verdauen muss der Gast die nicht alltägliche 5:8-Heimniederlage gegen Konnersreuth. Das Ergebnis sagt alles über die Stärken und Schwächen der Gäste aus. Wichtig wird es sein, die Abwehr zu stabilisieren, will man die Minimalchance auf die Relegation wahren.
TSV Waldershof – FC Schwarzenbach
„Wir haben es selbst in der Hand, die Liga zu erhalten“, spornt TSV-Trainer Markus König sein Team noch einmal zur Höchstleistung an. „Es wird keine leichte Aufgabe, sind doch die Gäste seit sechs Runden ungeschlagen.“ Wichtig wird es sein, den Gästespielmacher Raimund Wohn aus dem Spiel zu nehmen. „Ich fordere von meinem Team noch einmal Herzblut und Leidenschaft im wichtigsten Spiel der Saison.“ Bis auf Berger sind alle an Bord. Ein Zähler würde den Gästen reichen, um auch nächste Saison wieder Kreisliga zu spielen. Nach den guten Auftritten der letzten Wochen sind sie optimistisch, dass dies gelingt.
SpVgg Wiesau – FC Marktleuthen
Enorm wichtig war für SpVgg-Vorsitzenden Alfred Klarner der Sieg in Kirchenlamitz. Damit ist der direkte Abstieg erst mal vom Tisch. „Aber wir sollten ähnlich weitermachen um vielleicht auch der Relegation zu entkommen“, fordert Klarner seine Truppe auf. Dazu steht der zuletzt erfolgreiche Kader zur Verfügung. Mit 41 Punkten befinden sich die Gäste jenseits von Gut und Böse. Fairerweise den anderen Mannschaften gegenüber, werden sie das letzte Saisonspiel mit dem nötigen ernst bestreiten. „Wiesau wird sich die Punkte schon verdienen müssen“, lautet es aus Marktleuthen.
Kickers Selb – VFC Kirchenlamitz
Natürlich ist die Begeisterung in Selb groß, im letzten Spiel gegen den direkten Konkurrenten Arzberg die Meisterschaft unter Dach und Fach gebracht zu haben. Ein lockeres Schaulaufen will Trainer Jakob Schleicher nicht sehen. Seiner Meinung nach ist jeder Spieler heiß darauf, sich für die 1:4-Schmach aus der Vorrunde zu rechtfertigen. Die Gäste entwickelten sich in dieser Saison als eine Art Angstgegner. Damit soll nun Schluss sein. „Endlich ist Sommerpause“, schnauft VFC-Trainern Bernd Lauterbach tief durch. Etliche Spieler fallen aus verschiedenen Gründen aus. „Deshalb versuchen wir, uns so gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen.“
ASV Wunsiedel – VfB Arzberg
„Wir haben den direkten Klassenerhalt noch immer selbst in der Hand“, versucht Trainer Fabian Bartl sein Team noch einmal zu motivieren. Dabei verweist er auf das mit 1:2 verlorene Hinspiel, in dem sein Team einen ebenbürtigen Gegner abgab. „Entscheidend wird es sein, dass wir Ruhe bewahren, gegen einen Gegner, der zurecht um den Aufstieg spielen wird.“ Locker nehmen die Gäste den verpassten direkten Aufstieg in Kauf. Mit der letzten Punktepartie beginnt bereits die Vorbereitung auf die Relegation. Und in diese will man mit einer weiteren ordentlichen Leistung gehen. Schützenhilfe und zu verschenken gibt es mit Sicherheit nichts.
SV Mitterteich II – SF Kondrau
Im Nachbarderby geht es eigentlich nur darum, wer am Schluss besser in der Tabelle dasteht. Einen gewissen Ehrgeiz erwartet SV-Vorsitzender Roland Eckert schon, stehen doch auf beiden Seiten Spieler und Trainer, die schon einmal im anderen Verein tätig waren. Damit dürfte eine gewisse Spannung noch vorhanden sein. „Wir wollen uns auf jeden Fall mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden“, fordert der SV-Vorsitzende. Ählich sieht SF-Spielleiter Philipp Hopfner die Voraussetzungen. „Wir würden gerne vor den Hausherren die Saison beenden.“ Ferner will sich der Gast für die bittere Hinspielniederlage revanchieren und mindestens einen Zähler entführen. Personelle Veränderungen gibt es nicht.












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