15.11.2017 - 17:14 Uhr
UrsensollenOberpfalz

Feuerwehr Ursensollen erntet bei Kameradschaftsabend viel Lob: Mit Herzblut und Idealismus

Stolz ist die Feuerwehr Ursensollen auf den Zusammenhalt im Verein und das gute Zusammenspiel von Jung und Alt. "Das verleiht dem Vereinsleben eine gesunde Mischung aus Erfahrung, Schwung und Vertrauen", sagte Vorsitzender Markus Dehling beim Kameradschaftsabend.

Beim Kameradschaftsabend der Feuerwehr Ursensollen wurden zahlreiche Mitglieder befördert und ausgezeichnet. Bild: exb
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Zum Dank für ihren Dienst hatte die Wehr alle Mitglieder in das Gerätehaus eingeladen. Auszeichnungen, Beförderungen und Ehrungen standen dabei auf dem Programm. Feuerwehrführung und Bürgermeister zeigen sich beeindruckt vom Idealismus der Wehr.

Wie Vorsitzender Markus Dehling erklärte, gibt es neben den zahlreichen Vereinsveranstaltungen immer viel zu tun in der Ursensollener Wehr. Besonders die Vituskirchweih sei sehr helferintensiv. Aber auch die 40. Winkler Kirwa zählte zu den Höhepunkten 2017. Für die stets helfenden Hände und die Bereitschaft, sich in den Verein einzubringen, bedankte sich Dehling.

Neue Herausforderungen

Sichtlich stolz über die Leistungen der Feuerwehr Ursensollen zeigte sich 2. Bürgermeister Norbert Schmid, sei es im Vereinsleben oder im aktiven Dienst. Kreisbrandmeister Alexander Graf verwies auf die stetigen neuen Herausforderungen an die Feuerwehren und zollte Respekt den Aktiven, die sich diesen stellen. Besonders die Einsätze mit Toten und Schwerverletzten belasteten die Aktiven. "Nur durch Herzblut, Idealismus und dem Rückhalt der Familie ist dies zu meistern", stellte Graf fest. Lobend erwähnte er die Zusammenarbeit zwischen den Helfern vor Ort und der Wehr.

Kommandant Thorsten Michl berichtete von bis dato bereits 63 Einsätzen der Wehr, dabei seien 24 Verletzte erstversorgt, betreut, befreit und reanimiert worden. Auto-Brände, schwere Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen, Flächenfeuer, Absicherungsmaßnahmen sowie Unwettereinsätze hätten die Aktiven gefordert. Als umso lobenswerter erachtete er es, dass daneben noch Zeit für zehn Lehrgänge, zwei Leistungsprüfungen, zwei Wettkämpfen und 50 Übungen aufgebracht worden sei. In mehr als 600 ehrenamtlichen Stunden wurde dazu das neue HLF 20 geplant. 400 000 Euro Steuergelder für das zukunftsweisende neue Einsatzfahrzeug seien gut investiert.

Zahlreiche Ehrungen, Auszeichnungen und Beförderungen durch die Vorsitzenden und Kommandanten folgten, darunter für langjährige Mitgliedschaft. Elf Leistungsabzeichen der höchsten Stufen Gold-Rot, zehnmal Oberpfalzcup-Bronze, zehnmal Oberbayerncup-Bronze sowie einmal Atemschutz-Gold wurden an Aktive überreicht. Zehn Aktive beteiligten sich am Rescue Day der Feuerwehr Sulzbach. Lehrgangsurkunden gingen an Sanitäter und Maschinisten, gab es für technische Hilfeleistung oder das Verhalten im Brandfall. Auch beförderten die Kommandanten einige Aktive.

Große Fußstapfen

Vorsitzender und Kommandant verabschiedeten Dieter Meindl als Ausbilder Leistungsabzeichen. 26 Jahre habe er diesen Dienst pflichtbewusst und mit Herzblut ausgeübt, er hinterlässt große Fußstapfen, dafür gab es donnerndem Applaus.

Auszeichnungen

Langjährige Treue

60 Jahre Mitgliedschaft: Ferdinand Sperber , Karl-Lorenz Peter

50 Jahre: Franz Rösl

25 Jahre Kassenrevisor: Johann Edenharder

Leistungsabzeichen

Atemschutzleistungswettbewerb Gold: Manuel Först

Technische Hilfeleistung Gold-Rot: Dietmar Michel, Franz Mädler jun., Matthias Preißler, Florian Birke, Bernd Rindfleisch, Tobias Ströhl, Josef Weig, Andreas Neidl und Benedikt Lihl (exb)

 

 

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