14.03.2018 - 20:00 Uhr
Waidhaus

Markus Schwarz bleibt Kommandant der Waidhauser Feuerwehr Noch einmmal sechs Jahre

"Hier ist ja die ganze Bude voll", staunt Kreisbrandinspektor Hans Rewitzer beim Eintritt ins Waidhauser Feuerwehrhaus. 46 der rund 60 Aktiven nehmen an der Dienstversammlung teil.

Kommandant Markus Schwarz (Mitte) und Stellvertreter Hans-Peter Müller (Zweiter von links) stehen für weitere sechs Jahre an der Spitze der Aktiven der Waidhauser Feuerwehr. Bild: fjo
von Josef ForsterProfil

Bürgermeisterin Margit Kirzinger sprach daher auch von einer "ganz guten Quote". Durch gute Kontakte zu den Fürsprechern bei der Landkreis-Feuerwehr stoße die Kommandantenwahl auf Interesse. Als den für das Feuerwehrwesen bei der Marktgemeinde Verantwortlichen stellte sie Alfred Blöderl vor.

Ihr Dank galt in erster Linie den Aktiven: "Ohne euch alle gebe es keine Feuerwehr in Waidhaus in dieser Qualität und diesem Umfang." Ohne Gegenkandidat ging der bisherige Kommandant Markus Schwarz ins Rennen. Er erhielt 44 Stimmen. Mit 39 Stimmen bleibt Hans-Peter Müller dessen Stellvertreter.

Der Kreisbrandinspektor betonte das gute Verhältnis mit den beiden Kommandanten, mit der Marktgemeinde und mit allen Aktiven. Im Namen der Kreisbrandinspektion honorierte er, was Schwarz und Müller bislang leisteten: "Ehrenamtlich, unentgeltlich, freiwillig und vielfach im Hintergrund." Dabei übernähmen sie Verantwortung nicht nur gegenüber der Obrigkeit, sondern in erster Linie gegenüber den Hilfesuchenden und Verletzten, die darauf warteten. "Das darf uns auch stolz machen. Wir werden zwar physisch und psychisch stark belastet, aber auch belohnt."

Dickes Lob

Einen persönlichen Dank richtete Kirzinger an die Wiedergewählten, zumal auch der stellvertretende Kommandant in Waidhaus das ganze Jahr über sehr gefordert sei. Außerdem sprach sie allen Aktiven im Namen des Marktrats für das laufend große Engagement ein dickes Lob aus. "Es vergeht kaum ein Tag, an dem im Feuerwehrhaus aufgrund der Aktivitäten kein Licht brennt. Ich sehe das als Nachbarin." Die Gemeinde stehe voll zu ihrer Feuerwehr.

Eine Erleichterung durch die Anschaffung einer Schlauch-Waschanlage in Kürze sah sie als sehr wahrscheinlich, wenn auch der Gemeindehaushalt diesbezüglich noch nicht beschlossen sei. Solche zeitaufwendigen Arbeiten sollten dadurch bald der Vergangenheit angehören. "Das möchten wir euch künftig ersparen." Nach Besichtigung ähnlicher Anlagen in Oberviechtach und Parkstein solle noch eine dritte Fahrt folgen, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen werde. Als Standort sei bislang ausschließlich das Gerätehaus in Waidhaus gehandelt.

Immer gut ausgekommen

Den Ortsteilwehren würde jedoch eine Mitnutzung wohl angeboten, eventuell sogar über die Landesgrenze hinweg der Feuerwehr in der Nachbar- und Partnergemeinde Roßhaupt. "Sobald der Haushaltsbeschluss gefasst ist, wird das Anliegen sofort aufgegriffen", sicherte Kirzinger zu. Kommandant Schwarz hielt Rückschau auf seine bisherige zwölfjährige Amtszeit: "Da werden wir auch die nächsten sechs Jahre in guter Zusammenarbeit und Schlagkraft rumbringen. Untereinander sind wir bislang immer gut ausgekommen."

Dennoch werde er nur noch diese sechs Jahre zur Verfügung stehen: "Bis dort findet sich gewiss ein Nachfolger." Sein Dank galt dem Kreisbrandinspektor und der Marktgemeinde für die Beratung und Unterstützung sowie dem Vorstand für das "gegenseitige Auskommen". Obwohl sich das Ende seiner Kommandantenzeit ankündige, wolle er noch einiges Weitere auf die Beine bringen: "Ich freue mich auf die nächsten sechs Jahre mit euch."

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