Gemeinsam mit Thomas Münz entwickelte das Team in vier Jahren eine völlig neuartige "In-Memory-Datenbank-Maschine". Sie ist bis zu 1000 Mal schneller als heute gängige Datenbanken wie "Oracle".
Aus dem gemeinsamen Projekt ist ein marktfähiges Produkt geworden, das sie mit der neuen Firma "Jetstream Technologies", Sitz in der Sedanstraße in Weiden, weltweit vertreiben wollen. Wichtige Hilfe bei der Sponsorensuche dürfte der Erfolg beim Businessplan Wettbewerb Nordbayern leisten: Die Jury setzte vergangene Woche "Jetstream Technologies" auf Platz eins. Damit erhalten die Entwickler, die auf große Erfahrung blicken, nicht nur 4000 Euro Preisgeld: Noch wertvoller ist ihre Präsentation vor vielen Investoren.
Zur Anwender-Zielgruppe gehören alle Firmen, die schnelle Datenbanken bis hin zu Echtzeitverarbeitung benötigen, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Big-Data und Industrie 4.0. Jetstream gilt heute als "eines der heißesten Startups in der deutschen Gründerszene". Bereits im Juni soll ein zweites Büro folgen. Bis 2023 plant Kett bis zu 100 Arbeitsplätze in der Region - und träumt von einer Filiale im Silicon Valley.













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