Das geplante Gebäude umfasst rund 10 000 Quadratmeter, informierte Thomas Weiß, Geschäftsleiter im Wiesauer Rathaus, auf Anfrage. Anhand vorläufiger Skizzen konnte sich das Gremium vom beabsichtigen Neubau bei der Marktratssitzung ein Bild machen. Das ins Auge gefasste Vorhaben liegt im Bereich des rechtsgültigen Bebauungsplanes "Wiesauer Weiher Ost". Nach Aussage des Bauherrn entspreche die Halle größtenteils den planerischen Festsetzungen. Bürgermeister Toni Dutz stellte Befreiungen in Aussicht, "sofern sie halt notwendig werden". Dutz weiter, der auf Verhandlungen mit dem Bauherrn verwies: "Es haben sich aktuell Umstände ergeben, die eine rasche Bebaubarkeit des entsprechenden Geländes erforderlich machen." Er empfahl, die Genehmigung voranzutreiben. Dem Bauabschnitt 1 solle ein weiterer folgen, so Dutz, der hinzufügte: "Dieser soll danach im Plangebiet des künftigen interkommunalen Gewerbegebietes realisiert werden." Art und Zeitpunkt aber seien noch offen. "Man sollte sich all dem nicht verschließen", mahnte der Bürgermeister. Mit Nachdruck verwies Dutz auf Versäumnisse in weit zurückliegenden Jahren beziehungsweise auf nicht realisierte Unternehmensansiedlungen trotz damals vorliegender Voranfragen. Diese Fehler sollten sich nicht wiederholen. Man könne sich glücklich schätzen, dass sich jetzt schon Firmen für das geplante Gelände interessieren. Er sehe keinen Grund, der Anfrage nicht zuzustimmen, fügte auch der Sinzinger Stadtplaner Bernhard Bartsch aus hinzu, der in einer anderen Sache als Referent geladen war. Gegenstand der Aussprache war auch die Wasserversorgung, ebenso die Abwasserleitung für das geplante Logistik-Gebäude. "Die Leitungen liegen bereits entlang des Baugrundstückes", stellte Toni Dutz klar. Im Verlauf der Diskussion verlangte SPD-Fraktionssprecher Georg Wurzer Auskunft über die Erschließungskosten, zu denen Thomas Weiß umgehend Stellung nahm. Er klärte auf: Die Erschließungskosten seien im Grundstückspreis bereits enthalten. "Sie werden somit vom Logistikunternehmer an uns bezahlt."
Wünschenswert wäre aber eine genaue Information über die weiteren Vorhaben des Unternehmens, empfahl Manfred Vollath einen Dialog mit der Firma. Vielleicht könne man zeitnah eine Einladung zu einer Gemeinderatssitzung aussprechen, fügte der FW-Marktrat hinzu.












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