Wiesau
16.05.2018 - 17:10 Uhr

Erneuerung der Fahrbahn zwischen Kornthan und Voitenthan: Erneut Vollsperrung

Umleitung. Ohne geht's nicht. Ab 22. Mai müssen Verkehrsteilnehmer damit leben. Die Straßenbauarbeiten bedingen eine Vollsperrung.

Beim Ortstermin an der künftigen Baustelle bei Kornthan an der Staatsstraße 2169 informiert Gerhard Kederer (Zweiter von links) Bürgermeister Toni Dutz (Dritter von links) und Thorsten Meiler (Zweiter von rechts) über die geplanten Maßnahmen. Für fachliche Fragen stehen dem Baudirektor Wilfried Neumann (links) und Franz Wilhelm (rechts) vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach zur Seite.  	Bild: wro
Beim Ortstermin an der künftigen Baustelle bei Kornthan an der Staatsstraße 2169 informiert Gerhard Kederer (Zweiter von links) Bürgermeister Toni Dutz (Dritter von links) und Thorsten Meiler (Zweiter von rechts) über die geplanten Maßnahmen. Für fachliche Fragen stehen dem Baudirektor Wilfried Neumann (links) und Franz Wilhelm (rechts) vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach zur Seite. Bild: wro

Kornthan. Grund für die Vollsperrung der Staatsstraße 2169 ist die Fortführung der Sanierungsarbeiten zwischen dem westlichen Ortsende von Kornthan und der Einmündung zur Kreisstraße TIR 18 kurz vor Voitenthan, die von dort zum Fuchsmühler Ortsteil Güttern führt. Darüber informierte am Dienstag Baudirektor Gerhard Kederer vom Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach bei einer Besichtigung der künftigen Baustelle am Kornthaner Ortsende.

Wie Kederer berichtete, wird die reparaturbedürftige Fahrbahn auf einer Gesamtlänge von rund 1,3 Kilometern nicht nur erneuert. Im Zuge der Baumaßnahme müsse sie auch um etwa 20 bis 40 Zentimeter beziehungsweise auf eine Mindestbreite von 5,5 Meter ausgebaut werden. Zusätzliche Arbeiten seien geplant, informierte der dafür zuständige Baudirektor. Auf Anfrage von Oberpfalz-Medien nannte er als Beispiele einen Profilausgleich. Um acht Zentimeter verstärke man den Oberbau. Weiter will man im Hochaufbau eine vier Zentimeter starke Asphaltdeckschicht aufbringen. Die vorhandenen Zufahrten und Nebenflächen werden angepasst.

Kosten: 450 000 Euro

Wie Kederer weiter ausführte, wolle man die Bankette, die auf einer Länge von 700 Metern auch eine neue Sickerleitung erhalten werden, während der Maßnahmen erneuern. Verlängert und ebenfalls erneuert werden die Straßendurchlässe. Die Baukosten betragen rund 450 000 Euro. Die Arbeiten werden von regionalen Firmen durchgeführt.

Wie das Staatliche Bauamt in einer gesonderten Pressemitteilung informiert, rechne man mit der Fertigstellung in rund sechs bis acht Wochen. Eine erforderliche Umleitung wird rechtzeitig eingerichtet. Die Umfahrung erfolgt - wie schon zuletzt - von Wiesau aus über die Staatsstraße 2170 durch Tirschnitz, weiter hinauf ins benachbarte Fuchsmühl.

Von dort verläuft sie weiter über Güttern (Kreisstraße TIR 18) und führt danach bis hin zur Einmündung nach Friedenfels. Die Zufahrt von Wiesau bis zur Baustelle bei Kornthan aber bleibe für den Straßenverkehr offen, ließ Wiesaus Bürgermeister Toni Dutz wissen. Zusammen mit den Vertretern vom Staatlichen Bauamt - Bauleiter Franz Wilhelm und technischem Angestellten Wilfried Neumann - wurde die künftige Baustelle von Bürgermeister Toni Dutz und Thorsten Meiler von der Verwaltungsgemeinschaft Wiesau in Augenschein genommen.

Nur in Teilstücken

Mit Blick auf die vorhandenen Haushaltsmittel und um den Verkehr nicht unnötig zu belasten, könne man jedoch immer nur Teilstücke in Angriff nehmen, bedauerte Kederer. Beim Ortstermin zeigte sich Bürgermeister Toni Dutz erfreut über den Beginn der Arbeiten. Dankbar dem Freistaat gegenüber und erleichtert über die weitere Fortführung der Maßnahme betonte er: Er sei froh darüber, dass aufgrund der guten Haushaltslage die derzeit vorhandenen Finanzmittel sinnvoll eingesetzt werden, um damit die - nicht nur in seinen Augen - dringende Sanierung endlich fortzuführen.

Mit Blick auf die wichtige Verbindung zum Nachbarort Friedenfels und zum Naturpark Steinwald betonte der Wiesauer Bürgermeister: "Die Straße wartet seit langem darauf, erneuert zu werden." Wann mit der Fortführung der restlichen Arbeiten nach Friedenfels gerechnet werden darf, blieb noch offen.

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