Triebendorf. Schon von Kindesbeinen an war Hildegard Konz, die vor wenigen Tagen 80. Geburtstag feierte, mit der Arbeit vertraut. Als "Hechtmüllnerin" ist sie vielen nicht nur in ihrem Dorf gut bekannt.
Aufgewachsen ist die Landwirtstochter mit ihren fünf Schwestern in Triebendorf. Zum bäuerlichen Anwesen gehört auch ein Sägewerk, das bereits vor rund 460 Jahren entstanden ist. "Dort musste man halt mithelfen, so gut es eben ging", blickte die Jubilarin auf ihre Kinder- und Jugendzeit zurück. Zu Fuß - im Sommer sogar barfuß - sei man den steilen Berg hinauf zur Schule oder in die Kirche gegangen. Mit schlechtem Schuhwerk, oft bei tiefem Schnee, stapfte man auch im Winter hinauf.
Mit ihrem bereits verstorbenen Ehemann Alfred bewirtschaftete sie später den von ihren Eltern übernommenen Betrieb samt der Schneidmühle. "Haus und neue Stallungen haben wir während der Ehe erbaut." In Triebendorf wohnt sie heute noch. Besonders freute sie sich über die Glückwünsche der Töchter Martina, Angelika, Renate, Ingrid und Tanja, von Sohn Hubert, der 16 Enkel und 2 Urenkel. Zum Gratulieren schaute auch Bürgermeister Toni Dutz auf der Hechtmühle vorbei.













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