10.05.2021 - 00:05 Uhr
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Wissenswertes über die Ackerhummel

Bis zu 150 Ackerhummeln leben in einem Staat zusammen. Ihre Nester bauen sie in Erdlöchern aber auch in Vogelnistkästen. Die pelzigen Insekten haben sich an viele Lebensräume angepasst.

Der Körper der Ackerhummel ist mit einem gelblich bis rotbraunen Pelz bedeckt.
von Sandra Schmidt Kontakt Profil

Überfamilie: Apoidea

Familie: Echte Bienen (Apidae)

Unterfamilie: Apinae

Gattung: Hummeln (Bombus)

Art: Ackerhummel

Wissenschaftlicher Name: Bombus pascuorum

Die Ackerhummel ist in ganz Deutschland von der Küste bis zu den Bergen verbreitet. Die Art ist anpassungsfähig und besiedelt eine große Anzahl von Lebensräumen. Ihr ganzer Körper ist mit einem gelblich bis rotbraunen Pelz bedeckt.

Anfang April bis Mitte Mai fliegen als erstes die Königinnen. Sie erreichen eine Flügelspannweite von rund 30 Millimetern und erzeugen einen Summton. Arbeiterinnen sind ungefähr von Mai bis Oktober unterwegs. Mitte August bis Ende Oktober kann man zusätzlich Drohnen und Jungköniginnen entdecken.

Die Königinnen suchen im Frühjahr nach Orten für ihre Nester. Beliebt sind Erdlöcher und Totholz, aber auch verlassene Nester von Mäusen und Vögeln. Ackerhummeln sind Kulturfolger und verschmähen auch keine Schuppen oder Nistkästen. Ihre Nester bauen sie sowohl ober- als auch unterirdisch.

Ein Ackerhummel-Volk umfasst zwischen 100 und 150 Tiere (Königin, Arbeiterinnen und Drohnen). Im August hat das Nest seine maximale Populationsstärke, anschließend geht sie stark zurück. Zumeist im September sterben die Königinnen und ihr Völker. Es überleben ausschließlich die zuletzt geschlüpften Weibchen. Sie paaren sich mit Männchen und überwintern geschützt. Im Frühjahr gründen sie als Königinnen einen neuen Staat.

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