Der nach Polizeischüssen gestorbene Verdächtige im Fall des mutmaßlich getöteten 14-Jährigen im Allgäu war ein abgelehnter Asylbewerber, der aber aufgrund ungeklärter Identität geduldet war. Das teilte ein Sprecher der Regierung von Schwaben auf Anfrage mit. Der Verdächtige wurde nach ersten Ermittlungen im von Israel besetzten Westjordanland geboren, seine Nationalität war aber noch unklar, wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Memmingen erläuterte.
Der 37-Jährige war nach Angaben der Staatsanwaltschaft in Deutschland zweimal rechtskräftig zu Geldstrafen verurteilt worden – in diesem Jahr wegen unerlaubten Aufenthalts ohne Pass und bereits im Jahr 2021 wegen Sachbeschädigung.
© dpa-infocom, dpa:260505-930-38840/1














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