17.05.2018 - 20:00 Uhr

Staatlicher Kulturfonds gibt Geld für die Oberpfalz: 670 000 Euro für die Kultur

München. Der staatliche Kulturfonds schüttet heuer gut 670 000 Euro in der Oberpfalz aus. Das entspricht einem Anteil von 8,8 Prozent an der gesamtbayerischen Fördersumme von rund 7,3 Millionen Euro, wie Kunstministerin Marion Kiechle am Mittwoch im Kulturausschuss des Landtags mitteilte. "Diese Mittel ermöglichen es, die kulturelle Vielfalt im Freistaat zu erhalten und zu erweitern", erklärte Kiechle. Der Löwenanteil des Oberpfälzer Anteils fließt in die Generalsanierung des Bergbau- und Industriemuseums im Schloss Theuern bei Amberg. Dafür sind mehr als 290 000 Euro vorgesehen. Weitere 100 000 Euro erhält die Stadt Regensburg für die Instandsetzung der Steinernen Brücke. Mit fast 90 000 Euro wird zudem die Sanierung des ehemaligen Gefängnisturms in Burglengenfeld bedacht.

Die restlichen Mittel verteilen sich auf ein knappes Dutzend kultureller Projekte und Veranstaltungen. Unter anderem unterstützt der Kulturfonds mit 20 000 Euro die Schaffung von Kunstwerken für den Sagen- und Märchenpfad "Auf Schönwerths Spuren" in Georgenberg (Kreis Neustadt/WN). Einen Zuschuss von knapp 10 000 Euro erhält der Festspielverein Hirschau für die Errichtung einer Freilichtbühne und eines Kulissenlagers, 6000 Euro wurden als Finanzhilfe für die Sonderausstellung "Gropius, Bauhaus und Rosenthal" im Amberg gewährt.

 
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