30.11.2022 - 02:48 Uhr

Aktivisten nach Verkehrsblockaden in München vor Gericht

Teils mehrere Wochen waren Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in Polizeigewahrsam. Am Mittwoch stehen drei von ihnen in München vor Gericht.

Ein Aktivist klebt seine Hand mit Sekundenkleber auf der Straße fest. Bild: Carsten Koall/dpa/Archivbild
Ein Aktivist klebt seine Hand mit Sekundenkleber auf der Straße fest.

Vor dem Amtsgericht München müssen sich am Mittwoch (13.30 Uhr) drei Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ verantworten. In dem Eilverfahren soll es um Verkehrsblockaden in der Münchner Innenstadt Anfang November gehen. Bei der Protestaktion hatten sich mehrere Aktivisten am Münchner Stachus zweimal hintereinander auf die Straße geklebt.

Nach Angaben der „Letzten Generation“ befanden sich die drei Aktivisten, die am Mittwoch vor Gericht stehen, seit Anfang November in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim in Polizeigewahrsam. Vergangenen Samstag seien sie entlassen worden.

Die Gruppe sorgt mit ihren Blockadeaktionen oder mit Attacken auf Kunstwerke derzeit oft für Schlagzeilen. Die Aktivisten wollen damit auf die Zerstörung der Umwelt und den Klimawandel aufmerksam machen.

© dpa-infocom, dpa:221129-99-711433/3

 
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