Amberg
10.01.2023 - 18:14 Uhr
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"Die totale Ausnahmesituation": Amberger DSDS-Kandidat stellt sich vor

Felix Gleixner aus Amberg will es mit der Musik weit bringen. Er stellt sich der "Deutschland sucht den Superstar"-Jury. Mit Oberpfalz-Medien hat er vor der Ausstrahlung über seinen musikalischen Werdegang und seine Leidenschaft gesprochen.

Felix Gleixner aus Amberg ist am Samstag bei der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar zu sehen. Bild: RTL / Stefan Gregorowius
Felix Gleixner aus Amberg ist am Samstag bei der RTL-Castingshow Deutschland sucht den Superstar zu sehen.

Felix Gleixner ist 27 Jahre alt. Heute lebt er in Amberg, geboren wurde er in Sulzbach-Rosenberg. Die Musik begleitet ihn seit seiner frühesten Kindheit. Manche Gäste auf Hochzeiten haben ihn womöglich schon live gehört. Vor kurzem hat er mit der Amberger Musik-Legende Jonas Falkenstein den Song "Wieder da" veröffentlicht. Für Felix Gleixner ist die Musik aber mehr als ein Hobby. Sie ist sein ständiger Begleiter, taktet den Rhythmus seines Herzens und ist das, wofür er glaubt zu leben. Am Samstag, 14. Januar, strahlt der Privatsender RTL die erste Folge der letzten (20.) Staffel der Kult-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar" aus. Mit dabei sein wird Felix Gleixner aus Amberg.

"Ich mache eigentlich schon immer Musik. Das geht bis auf die musikalische Früherziehung zurück, in der ich war", sagt er. Doch über die Jahre habe er festgestellt, dass der Stellenwert der Musik immer wichtiger wurde. Und wie es der Zufall so wollte, ergaben sich aus lockeren Abenden mit Freunden und Bekannten Auftrittsmöglichkeiten. "Nach unzähligen Lagerfeuerabenden habe ich irgendwann die Anfrage bekommen, eine Hochzeit zu spielen. Da habe ich schnell erkannt, dass das wahnsinnig viel Spaß macht und ich gleichzeitig die Chance habe, bei vielen wunderschönen Momenten dabei zu sein."

Gleixners Ziel ist es, eines Tages von der Musik leben zu können. Deshalb habe er sich auch dazu entschieden, zu einem Casting von "Deutschland sucht den Superstar" zu gehen. "Für mich war das einfach der nächste, logische Schritt. Ich habe für mich in den vergangenen Jahren herausgefunden, dass es nichts gibt, was so erfüllend ist, wie Musik zu machen und dabei gleichzeitig Menschen zu erreichen."

"Deutschland sucht den Superstar" sei für ihn die perfekte Plattform, um seinen Zielen ein Stück näher zu kommen.

Chancen nicht ungenutzt lassen

Allerdings bedeutet die Teilnahme an einer Castingshow beileibe noch nicht, auch erfolgreich zu werden. Doch Gleixner wollte diese Chance nicht ungenutzt lassen. "Ich dachte mir, versuch doch dein Glück einfach mal. Mehr als die vier Nein aus der Jury kann mir ja nicht passieren. Aber ich weiß heute schon, dass ich es in ein paar Jahren bereuen würde, wenn ich es jetzt nicht bei DSDS versucht hätte."

Musik ist für Gleixner Ausdruck seiner Gefühle. Warum er nicht einfach Gedichte schreibt, oder einen anderen Weg gewählt hat, um sich seiner Außenwelt mitzuteilen, erklärt er so: "Schon bevor ich angefangen habe, selber Musik zu schreiben, hatte ich immer das Gefühl, dass sich viele Menschen nicht so leichttun, sich über Worte allein auszudrücken. Musik schafft da die Brücke. Ich kann meine Gefühle über Musik viel besser ausdrücken als über Worte. Mit Worten allein könnte ich das nicht."

Wenn er, wie er sagt, "einen richtigen Scheißtag" hatte, dann setzt er sich hin, spielt Gitarre und singt. "Dann ist das alles schon gar nicht mehr so schlimm. Ein bisschen ist Musik für mich wie Medizin." Gleixners Anliegen ist es, "Musik für die Seele" zu machen. Deshalb möchte er sich auch nicht auf ein einziges Musik-Genre festlegen. "Wenn ich ein Lied höre und es mich berührt, dann ist mir die Musikrichtung auch egal."

Bei DSDS hat der 27-Jährige feststellen müssen, dass alle Bühnen- oder Hochzeitserfahrung nichts bringt, wenn man vor der Jury in einem großen leeren Saal mit vielen Kameras steht. "Das war wirklich mit keiner Hochzeit zu vergleichen, die ich jemals gespielt habe. Es war die totale Ausnahmesituation. Ich konnte mich nicht darauf vorbereiten. Wenn du da stehst, ist das was ganz was anderes als das, was man im Fernsehen sieht. Anders als wenn man sich auf der Couch sagt, komm, das würdest du auch schaffen." Laut eigenen Angaben war Gleixner von Anfang bis Ende seiner Performance aufgeregt. "Ich habe versucht, jede kleinste Zuckung in den Gesichtern der Jury zu deuten."

Performance nicht Jury

Angesprochen auf die aus Cham stammende Oberpfälzer Sängerin Leony, die dieses Mal in der Jury sitzt, sagt Gleixner: "Als bekannt wurde, wer in der Jury ist, habe ich natürlich im Kopf einmal durchgespielt, ob es eher ein Vor- oder ein Nachteil sein könnte, wenn da jemand aus der Oberpfalz vor mir sitzt." Beim Casting selbst aber hätten sich seine Gedanken einzig darauf konzentriert, gut abzuliefern.

Das Casting hat Gleixner bereits hinter sich. Was dabei herausgekommen ist, darf er natürlich noch nicht verraten. Ob er weiter ist oder nicht, sehen die Zuschauer am Samstag, 14. Januar, ab 20.15 Uhr bei RTL in der neuen Staffel von DSDS.

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Hintergrund:

Zur Person Felix Gleixner

  • Geboren am 13. November 1995 in Sulzbach-Rosenberg
  • Aufgewachsen in Traßlberg
  • Lebt seit 2016 in Amberg
  • Lagerleiter bei einer Firma für den Verkauf und die Vermietung von Palettenmöbeln in Immenstetten
  • Hat in der Vergangenheit in verschiedenen Bandprojekten mitgewirkt
  • Vor allem als Hochzeitssänger bekannt, als Solokünstler für Trauungen und für Unterhaltung am Nachmittag
  • War bereits zwei Mal beim TNT-Productions-Format ":Coffee:Music:Repeat" dabei
  • 2021 ersten eigenen Song „Nein Nein“ veröffentlicht
  • 2022 zusammen Jonas Falkenstein „Wieder da“ veröffentlicht
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