Der von der Staatsregierung versprochene einheitliche Landestarif für Busse und Bahnen in Bayern wird frühestens 2027 Wirklichkeit. Als Zwischenschritt soll es bereits vorher Verbesserungen beim Bayern-Ticket geben. Das teilte der im Verkehrsministerium zuständige Josef Rott im Verkehrsausschuss des Landtags mit. Im Endausbau soll es dann einen bayernweit gültigen Dachtarif geben, mit dem Fahrten von A nach B über Landkreis- und Verkehrsverbundsgrenzen hinweg gebucht werden können. Dieser soll billiger sein, als die aktuell nötige Addition aus mehreren Tickets.
Heftige Kritik an der Umsetzung des Projekts äußerte der Ausschussvorsitzende Sebastian Körber (FDP). Diese sei vom zeitlichen Ablauf her "indiskutabel lang". Zudem handle es sich um kein Gesamtkonzept, weil Car-Sharing- oder Fahrrad-Angebot am Zielort nicht integriert würden. Auch Inge Aures (SPD) nannte den Fortschritt "nicht zufriedenstellend". Sie vermisste über einen einheitlichen Landestarif hinaus Pläne für die notwendige Vertaktung der der Bus- und Bahnangebote. Dagegen sprach Jürgen Baumgärtner (CSU) von einem "guten und ausgereiften Konzept".







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